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Gesellschaft & Soziales
Ehrenamtlich engagiert

1:0 fürs Ehrenamt

Unter dem Motto "1:0 für's Ehrenamt" ruft die Stadt Leverkusen zu mehr gemeinsamen Miteinander auf. Es gilt, Leverkusen als Gemeinwesen zu stärken und die Entwicklung hin zur Bürgergesellschaft zu fördern.

Antrag jetzt: 19 000 Euro für das Ehrenamt in Leverkusen

Ab dem 1. Oktober 2021 können engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen einen Antrag auf eine neue Förderung stellen. Das neue Programm heißt "2.000 x 1.000 Euro für das Engagement". Insgesamt zwei Millionen Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen bereit, um das  Ehrenamt zu stärken.

Die Stadt Leverkusen erhält 19.000 Euro Fördermittel. 
So können sich zum Themen-Schwerpunkt 2021 "Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben" neben Vereinen und Stiftungen beispielsweise auch Nachbarschafts-Initiativen bewerben. Der Antrag ist möglichst einfach gehalten. 1.000 Euro je Vorhaben ist die Fördergrenze.

"Menschen, die sich in Vereinen, Initiativen und Verbänden ehrenamtlich engagieren, machen das Leben in Leverkusen aus", erklärt Oberbürgermeister Uwe Richrath. “Daher freue ich mich, dass nun auch kleinere Projekte Chancen auf Förderung erhalten.“ Stadtdirektor Marc Adomat begrüßt das Landesprogramm ausdrücklich: "Es ist eine Wertschätzung für die vielen ehrenamtlichen Engagierte. Ich hoffe, dass die für Leverkusen zur Verfügung stehende Summe voll ausgeschöpft wird." 

  • Informationen zum Förderprogramm und zum Antrag unter:
    www.engagiert-in-nrw.de
  • Über das Portal www.engagementfoerderung.nrw kann ab 1. Oktober 2021 ein Antrag gestellt werden.
    In Leverkusen stehen Frau Haag und Frau Ayvaz von der Stadt als Ansprechpartnerinnen bereit.
    Inken Haag: (0214) 406-8845; Mail: inken.haagstadt.leverkusende
    Berna Ayvaz: (0214) 406-8825; Mail: berna.ayvazstadt.leverkusende


Online-Datenbank: Wettbewerbe und Förderpreise

Wettbewerbe und Förderpreise stellen Instrumente der Engagementförderung und der öffentlichen Anerkennung dar. Die Wettbewerbslandschaft ist dabei ständig in Bewegung: Neue Preise entstehen, Wettbewerbe werden wieder eingestellt. Vor diesem Hintergrund bietet die Datenbank der Stiftung Mitarbeit im Rahmen des Projekts „Wegweiser Bürgergesellschaft“ kompakte Informationen zu (laufenden) bundes- und landesweiten sowie ausgewählten regionalen Wettbewerben und Förderpreisen der Bürgergesellschaft mit der Möglichkeit sowohl themen- als auch zeitraumbezogener Recherche. Die Datenbank wird laufend aktualisiert.
Die Online-Datenbank finden Sie hier

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Der Titel: "Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet." Mit diesem Programm möchte die Landesregierung Menschen für lokale und regionale Besonderheiten begeistern und die Vielfältigkeit des gelebten Begriffs "Heimat" sichtbar machen.
Zum Start sagte Ministerin Ina Scharrenbach: "Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein."

Von 2018 bis 2022 stellt das Land dafür rund 150 Millionen Euro zur Verfügung. Um eine Förderung bewerben können sich Kommunen, Vereine, Organisationen, Initiativen und Privatleute.
Folgende Bausteine enthält das Programm:

  • Heimat-Scheck: Jährlich werden 1000 Schecks im Wert von je 2.000 Euro für die Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen ausgegeben. Gefördert werden Publikationen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Technik zur Präsentation von Heimatgeschichte, Wegweiser, Informationstafeln und vieles mehr.
  • Heimat-Fonds: Mit dem Fonds soll die Umsetzung von Projekten unterstützt werden. Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben.
  • Heimat-Werkstatt: Gefördert werden neue Projekte und Maßnahmen, die Menschen miteinander in offene Diskussions- und Arbeitsprozesse bringt. Diese sollen die Frage aufgreifen, was die lokale Identität eines Viertels, eines Dorfes, einer Gemeinde oder einer Region ausmacht.
  • Heimat-Zeugnis: Das Zeugnis fördert die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orte in der Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen.

Nähere Informationen auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: Heimatförderung

Angesprochen sind alle Einwohner Leverkusens, ob Jung oder Alt. Mehr braucht es nicht: Interesse, Lust und Zeit, sich in der Stadt zu engagieren. Davon profitieren alle.
 
2006 hat die Stadt Leverkusen die Entwicklung zur Bürgergesellschaft zum Stadtziel erklärt. Mitarbeiter der Verwaltung stehen als Ansprechpartner für Leverkusener Ehrenamtliche zur Verfügung. Rufen Sie gerne an oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Bürgerstiftung Leverkusen

Die Aktionen des Teams Ehrenamt entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Leverkusen. Sie werden von der Bürgerstiftung auch finanziell unterstützt.
Die Bürgerstiftung Leverkusen wurde 2003 von der Sparkasse Leverkusen und der Stadt Leverkusen gemeinsam ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, gemäß dem Motto "Bürger helfen Bürgern", gemeinnützige Zwecke in Leverkusen zu unterstützen. Sie engagiert sich in Jugend- und Altenhilfe, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Sport und Gesundheitswesen. Die Bürgerstiftung erhält keine staatlichen Hilfen. Sie ist daher auf Spenden angewiesen.

Freiwilligenzentrum "Lupe"

Fragen rund um das Ehrenamt, zu Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen beantwortet das Team des Freiwiligenzentrums "Lupe". Die Informations- und Beratungsstelle für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Leverkusen besteht seit 1996. Unterstützt wird es von folgenden Stellen: Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Caritas Leverkusen, Erzbistum Köln, dem Deutschen Roten Kreuz Leverkusen und der Stadt Leverkusen.

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