Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Rathaus & Service
Mitwirkung der Bürger
"Keinen Meter mehr!"

Leverkusen fordert "Keinen Meter mehr!"

Die Stadt wendet sich mit allen Mitteln gegen die Absicht des Bundes, die Autobahnen A 1 und A3 in Leverkusen oberirdisch auszubauen. Mitmachen und Flagge zeigen für "Keinen Meter mehr!"

Online-Petition: hier mitmachen

"Stoppen Sie sofort die laufenden Planungen zum oberirdischen Autobahnausbau A1/A3 bei Leverkusen.
Wir als Leverkusenerinnen und Leverkusener opfern keinen Meter mehr unseres Stadtgebietes."
Das fordert die Petition an den Bundesverkehrsminister. Sie ist jetzt online gestartet.
Machen Sie mit - 30 Sekunden, mehr braucht es nicht. Das Ziel: 10 000 Teilnehmende. Hier der Link:

Der Verkehrsminister des Landes, Oliver Krischer, war am 27. Oktober 2022 zu Gast in Leverkusen, um sich persönlich ein Bild vom geplanten Autobahnausbau zu machen. Eingeladen hatte ihn der Leverkusener Landtagsabgeordnete und Ratsherr Rüdiger Scholz.    
Das Fazit der Anwesenden aus Politik, Verwaltung und Initiativen: Leverkusen ist überproportional stark belastet. Die von der Autobahn GmbH bevorzugte Ausbauvariante ist nicht zeitgemäß und missachtet Mobilitätswende und Klimakrise.
"Der Besuch von NRW-Verkehrsminister Krischer zeigt, dass die Stadt Leverkusen weiterhin auf die Unterstützung des Landes beim Protest gegen den oberirdischen Ausbau der A1 setzen kann. Wenn auch verhalten, aber dennoch optimistisch, blicken wir auf weitere Verhandlungen in Berlin, die den bisherigen Planungen Einhalt gebieten. Dabei waren der Minister und wir uns einig, dass Verkehrswegeplanung zukunftsgerichtet sein muss“, so Oberbürgermeister Uwe Richrath.

Arbeitskreis "Politik und Stadtgesellschaft"

Am 19. Oktober 2022 hat sich der "Arbeitskreis Politik und Stadtgesellschaft" zum Thema Autobahnausbau in Leverkusen einschließlich der geplanten PWC-Anlage ((ParkundWC)-Rastanlage  an der Autobahn A1 auf dem Stadtgebiet) gegründet. Stadt und Initiativen werden in dem Gremium gemeinsam Strategien gegen diese Bauvorhaben des Bundes entwickeln. 
Der Rat der Stadt hatte die Gründung Anfang 2022 beschlossen. Der Arbeitskreis besteht aus Vertretenden der Fraktionen und Einzelvertreter des Rates, der Verwaltung und der Initiativen. Stimmberechtigt sind Erstere.

In seiner ersten Sitzung beschloss das Gremium, sich um Vertretende folgender Initiativen und Institutionen zu erweitern: Integrationsrat, Beirat für Menschen mit Behinderungen, Fridays for Future, Adults/Parents for Future, Lev muss leben, 3 reicht!, Initiative Eisholz, Lev-kontra-Raststätte, IG Schleswig-Holstein-Siedlung e.V., ver.di, DGB, Currenta, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, NABU sowie BUND.

Interessierte Organisationen, die die Arbeit des Arbeitskreises begleiten möchten, wenden sich an: autobahnausbaustadt.leverkusende

Wir erwarten von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing

  • eine nachhaltige, zukunftsorientierte Planung der Verkehrsinfrastruktur, die auch nachfolgende Generationen mittragen können
  • Respekt vor den Belangen der Stadt Leverkusen, die als Verkehrskontenpunkt seit Jahrzehnten bundes- und europaweit den Warenverkehr sicherstellt
  • Verantwortung für die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in Leverkusen zu übernehmen

Mit Aktionen Flagge zeigen

  • Protest in Berlin: Alle waren aufgerufen am 10. Juni 2022 mit nach Berlin zu kommen. Einen Delegation aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung hat beim Verkehrsministerium in die Hauptstadt die Forderung Leverkusens deutlich gemacht. Mit dabei: Tausende von Protest-Bürgerbriefen.
    Der Link zur Aktion

  • Am 26. März 2022 waren Mitglieder des Rates und der Kommunalpolitik parteiübergreifend für das gemeinsame Ziel in den Fußgängerzonen von Wiesdorf, Opladen und Schlebusch. Sie informierten, motivierten, um alle nach Berlin vor das Bundesverkehrsministerium mitnehmen.

  • Sichtbares Zeichen setzen und Teil von „Keinen Meter mehr"“ werden. Auf der Kampagnenseite gibt es zum Selbstkostenpreis Protestmaterial.

Vielen Dank fürs Teilen