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Leben in Lev
Energiekrise
Energie sparen

Jedes Watt und jedes Grad zählt

Energiesparen ist oft einfacher als gedacht. Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Verbrauch zu drosseln. Heizen und Warmwasser sind dabei die größten Energiefresser.
Mit unseren Tipps laufen Ihre Gas- und Stromzähler garantiert ein wenig langsamer. Das schont Ihren Geldbeutel.

Termine Energiespar-Beratung

Alle Termine und Zeiten finden Sie hier im Kalender:
  1. Raumtemperatur anpassen: 1°C weniger heizen spart 6% Energie (Richtwert: 20°C).
  2. Richtig lüften: regelmäßig stoßlüften statt die Fenster zu kippen. Währenddessen die Heizung herunterdrehen. Spart bis zu 20% Energiekosten.
  3. Kürzer duschen: Duschzeit auf höchstens fünf Minuten reduzieren und die Wassertemperatur senken spart bis zu 50%.
  4. Kühlschrank: 7°C reichen aus, um Lebensmittel zu kühlen.1°C mehr senkt die Stromkosten um 6%
  5. Gefrierschrank: Den Eispanzer regelmäßig abzutauen bringt 15% Einsparung
  6. Kochen mit Deckel kann den Energieverbrauch um bis zu 65% reduzieren
  7. Backofen: Mit Umluft statt mit Ober-/Unterhitze backen.
  8. Waschmaschine: Die Maschine ganz, statt nur halb voll machen und das Eco-Programm nutzen.
  9. Beleuchtung: Halogenlampen durch LED-Lampen ersetzen.
  10. Router: abends/nachts ausschalten.
  11. Wasserkocher: Immer nur die Menge Wasser kochen, die Sie auch wirklich benötigen.
  12. Allgemein: Den Standby-Modus vermeiden und alle Haushaltsgeräte mithilfe einer Steckerleiste immer komplett ausschalten.

Die ideale Raumtemperatur

Heizen verbraucht mit Abstand die meiste Energie. Zu wenig heizen ist allerdings auch nicht gut. Es wird ungemütlich und die Schimmelgefahr steigt.

Richtwerte für verschiedene Räume:

  • Schlafzimmer: 17° bis 18°Celsius
  • Küche: 18° bis 20 °Celsius
  • Wohn-/Kinderzimmer: 20° bis 22° Celsius
  • Bad: 22° Celsius 

Unbenutzte Räume, wie Abstellkammer oder Flur, brauchen wenig bis keine Heizung. Aber: Viel kälter als 15 Grad sollte es im Winter bei Außentemperaturen unter Null nicht werden sonst droht Schimmel. Das gilt vor allem bei Feuchtigkeitsquellen im Haus (Dusche, Küche).

Wichtig: Wer es im Winter kuschelig warm haben will, sollte auf einen dicken Pulli und Socken, statt auf T-Shirt und 25 Grad Zimmertemperatur setzen. Oft friert man nicht trotz, sondern wegen der Heizung. Denn der Körper passt sich der höheren Temperatur im Raum an und bemerkt nicht mehr, dass der Raum längst überheizt ist.

Heizkosten-Check von CO2-Online:
Der HeizCheck verrät Ihnen, wie hoch Ihr Heizenergieverbrauch ist und deckt Einsparpotenzial für Sie auf:
www.co2online.de

Weitere Tipps zum Heizen auch auf utopia.de.

Tipps & Infos:
Mit ihrer Kampagne "Wir machen Dich fit fürs Energiesparen" klärt die Energieversorgung Leverkusen (EVL) über den effizienten Einsatz von Energie auf, hat praktische Tipps parat und erklärt Fragen zur Gaskrise.
MehrEVL erleben

Beratung:
Ergänzend bietet die EVL professionelle Unterstützung beim Thema Energieverbrauch an. Energieberater ermitteln im Gespräch vor Ort sowie mit Hilfe von gezielten Messungen das Einsparpotenzial und geben konkrete Handlungsanweisungen.
Mehr: www.evl-gmbh.de/energieberatung

Ab dem Ende der Herbstferien kann man in den städtischen Sporthallen nicht mehr warm duschen. Das finden viele nicht gut. Sie denken: „Zuhause zu duschen verbraucht doch genauso viel Energie!“ Stimmt aber so nicht. Der Fachbereich Gebäudewirtschaft hat das mal berechnet:

Der durchschnittliche Energieaufwand pro Duschvorgang (8 Minuten duschen bei 38°C Wassertemperatur) ist in einer Sporthalle mit rund 15-19 Kilowattstunden (kWh) 3-4x so hoch wie beim Duschen zuhause (bei gleicher Zeit und Wassertemperatur). Hier beträgt der Energieaufwand nach Angaben der Verbraucherzentrale durchschnittlich nur etwa 4,3 kWh.

Der Grund dafür: In einer städtischen Sporthalle muss eine sehr große Menge an Warmwasser rund um die Uhr auf mind. 60°C aufgeheizt bleiben, um Keimbildung (Legionellen) zu vermeiden. Je nach Halle sind dies Tanks mit einer Größe von mindestens 1.000 Litern. Das Wasser darf in den Leitungen nicht stehen und abkühlen, deshalb müssen zusätzlich sämtliche Warmwasserleitungen alle 72 Stunden gespült werden. Im Vergleich zu diesem Aufwand wird gleichzeitig aber nur relativ wenig geduscht – ca. 100 bis 120 Duschvorgänge im Monat (also ca. 25 – 30 Duschvorgänge pro Woche).

Bezogen auf die wenigen Duschvorgänge ist also der Energieaufwand zur dauerhaften Bereitstellung des Warmwassers in der Sporthalle insgesamt wesentlich höher. 

Wird nun in allen Sporthallen das warme Wasser abgestellt, können insgesamt pro Monat geschätzt rund 100.000 kWh Mehrverbrauch an Energie (im Vergleich zum privaten Duschen) real eingespart werden. Zum Vergleich: Das ist so viel wie 100.000 Waschmaschinengänge bei 60°C verbrauchen.

Würde es nicht reichen, das Warmwasser nur zeitweise abzustellen?
Nein, denn es ist schon rein technisch kaum möglich, das Warmwasser wechselweise an- und wieder abzustellen. Denn im Warmwasserstrang darf die Temperatur nicht unter 60°C abkühlen wegen der Legionellengefahr (im Kaltwasserstrang darf sich das Wasser aus dem gleichen Grund nicht aufwärmen). Soll das Warmwasser abgestellt werden, muss immer das gesamte Warmwassersystem leergezogen werden.

Strom und Gas - wie hängt das zusammen?
Warum Strom einsparen – es ist doch eine Gaskrise! Das stimmt. Aber beides hängt eng zusammen: In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland zwischen zehn und 15 Prozent des Stroms mit Erdgas erzeugt. 
So lässt sich also auch Gas sparen, wenn weniger Strom verbraucht wird. Außerdem hängen die Preise für Strom auch mit den Gaspreisen zusammen und werden in den kommenden Monaten weiter steigen.
Deshalb ist Stromsparen unbedingt sinnvoll.

Gasheizung aus, Heizlüfter an: eine gute Idee?
Nein, elektrische Heizungen, wie eben Heizlüfter, sind keine Alternative. Um den Strom zu erzeugen, muss erst Energie umgewandelt werden.
Dieser höhere Aufwand zeigt sich auch an den im Vergleich zu Gas viel höheren Preisen für Strom. Ein Heizlüfter spart also kein Geld. Stattdessen steigt die Stromrechnung.
Hinzu kommt die Gefahr, dass die Stromverteilnetze und ältere Hausinstallationen überlastet werden.

Benutzen Sie auf keinen Fall Holzkohlegrills sowie Gaskocher, kleine gasbetriebene Heizöfen oder alkoholbetriebene Kamine in geschlossenen Räumen! Wenn kohlenstoffhaltiges Material wie Holzkohle nicht vollständig verbrennt, entsteht Kohlenmonoxid (CO).

Bei mangelhafter Luftzufuhr, zum Beispiel in geschlossenen Räumen, besteht akute Vergiftungsgefahr! Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos, nach dem Einatmen wird es schnell über die Lunge aufgenommen und kann bereits nach wenigen Minuten tödlich wirken. Die typischen Alarmsignale einer CO-Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Sehstörungen, Erbrechen, Kurzatmigkeit und Muskelschwäche.

Feuerungsanlagen wie Kaminöfen dürfen nur in Betrieb genommen werden, wenn der Bezirksschornsteinfegermeister die Brandsicherheit und die sichere Abgasführung bescheinigt hat. Wer einen fest installierten Gasherd mit Propangas betreibt, sollte unbedingt die vorgeschriebenen Sicherheitsregeln für die Lagerung und Verwendung von Gasflaschen beachten. Informationen dazu beim Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG):   Flüssiggas richtig lagern

Weitere Hinweise hat die Bezirksregierung Köln zusammengestellt:

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