Stadt Leverkusen

Erfolgreicher Girls‘Day und Boys’Day 2025 in Leverkusen

Die Stadt Leverkusen hat sich erneut erfolgreich am Girls‘Day und Boys‘ Day beteiligt. Zahlreiche Schülerinnen und Schülersammelten am heutigen Tag spannende Einblick in technische beziehungsweise soziale Berufsfelder bei der Stadt. Sie lernten dabei zugleich eine Arbeitgeberin kennen, die sich durch eine familienfreundliche Personalpolitik auszeichnet.

Girls`Day im CaLevornia
Mali sammelt erste Erfahrungen als Bademeisterin im CaLevornia.

Heiß begehrt waren die Plätze beim Girls’Day. Es konnten dieses Jahr insgesamt 38 Plätze für die Schülerinnen angeboten werden. Diese verteilten sich auf die Feuerwehr, die Technischen Betriebe Leverkusen, das Kataster- und Vermessungsamt, den Fachbereich Stadtgrün, den Fachbereich Kultur und Stadtmarketing (hier bei den Beleuchtungs- und Bühnentechnikern im Forum), die Bäderbetriebe des Sportparks Leverkusen sowie den Büros der Beigeordneten Andrea Deppe und des Stadtdirektors Marc Adomat. 

Mali sammelte heute erste Erfahrungen als Bademeisterin im CaLevornia. Sie besucht die 7. Klasse der Freien Schule in Köln. „Ich wusste nicht, dass es so viele Bereiche gibt!“ stellte die 13-jährige fest. Bademeisterinnen und Bademeister sorgen dafür, dass der Badebetrieb sicher und reibungslos abläuft. Mit einem stets wachen Auge am Beckenrand bewahren sie die Übersicht und sind im Notfall sofort zur Stelle. Sie überwachen aber auch die technischen Anlagen und die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. 

Im Rahmen des Boys’Day wurden 21 Plätze für Jungs in 13 städtischen Kitas und Familienzentren angeboten. Außerdem gab es noch einen Platz in der Abteilung Marketing/Veranstaltungsmanagement beim Sportpark Leverkusen zu besetzen. Zwei Jungen verbrachten ihren Boys’Day im Stadtarchiv.  

 

Girls`Day bei der Feuerwehr
Die Feuerwehr vermittelt den Umgang mit der Technik für den Einsatz.

Seit 2001 gibt es deutschlandweit den Girls’Day und seit 2011 den Boys’Day. An diesem Tag lernen Mädchen und Jungen Berufe oder Studienfächer kennen, in denen der Anteil von Frauen bzw. Männern jeweils unter 40 Prozent liegt. Das sind zum Beispiel bei den Mädchen die Bereiche IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik. 

Trotz der besseren Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer. Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein naturwissenschaftlich-technischer ist darunter.  

Beim Boys’Day stehen soziale und pflegerische Berufe im Fokus. Es entscheiden sich zum Beispiel nur etwa 19 Prozent Jungen für den Beruf des Erziehers. Dabei wäre es wichtig, dass auch in diesem Bereich mehr Männer arbeiten, um als positive ‚Role Models‘ vorbildhaft zu wirken.  

Koordiniert wird der städtische Girls’Day und Boys’Day vom Gleichstellungsbüro der Stadt Leverkusen. 

 

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