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Standort Leverkusen
Breitbandausbau

Breitbandausbau

Superschnelle Glasfaseranbindung

Rund 1,85 Millionen Euro kommen vom Bund, die gleiche Summe vom Land: Insgesamt 3,7 Millionen Euro Fördergelder stehen Leverkusen für den Ausbau superschneller Breitbandverbindungen in der Stadt zur Verfügung. Im August 2017 wurden die Förderbescheide des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an insgesamt 32 Kommunen und Kreise übergeben.

Lücke schließen

Ziel ist es, die unterversorgten Gebiete und Einzelanschlüsse, die sogenannten "Weißen Flecken", an das hochbitratige Breitbandnetz anzuschließen. Gefördert wird der Ausbau aller Anschlüsse, die aktuell unterhalb der Leistungsgrenze von 30 Mbit/s im Downstream liegen und bei denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau in den nächsten drei Jahren nicht geplant ist. In der Regel handelt es sich dabei um Anschlüsse, bei denen die Kosten des Netzausbaus durch die zusätzlichen Einnahmen nicht aufgefangen werden können. Die Förderung von Bund und Land schließt diese Wirtschaftlichkeitslücke und macht so den Ausbau möglich.

Leverkusen: 1000 neue Anschlüsse

In Leverkusen geht es um mehr als 1000 Gewerbe- und Privatkundenanschlüsse. Hinzu kommen die Betriebe und Anlieger des Gewerbegebietes „Im Friedenstal“, das über einen eigenen Antrag im Sonderförderprogramm „Gewerbegebiete“ ausgebaut wird. Dabei setzt die Stadt konsequent auf eine Glasfaseranbindung bis ins Gebäude. 
Im Rahmen des durchgeführten mehrstufigen Verhandlungsverfahren konnte ein Zuschlag an die Bietergemeinschaft NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH/Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG erteilt werden. Damit der Beginn der Baumaßnahmen beantragt werden kann, müssen die Fördergelder in endgültiger Summe bei Bund und Land beantragt werden. Die Änderungsanträge zum Antrag auf Gewährung einer Zuwendung wurden für das Sonderprogramm Gewerbegebiet "Im Friedenstal" im September 2019 und für das Stadtgebiet im Dezember 2019 gestellt.

Sachstand Ausbau

Gesamtstadtgebiet

Aktuell findet die sogenannte Konkretisierung der eingereichten Unterlagen statt. Alle Unterlagen zur Projektbeschreibung, zum Finanzierungsplan, zu den Netzplänen und zur durchgeführten Vergabe wurden dabei eingereicht. Die inhaltliche Prüfung dieser Änderungsanträge wird seitens des Projektträgers, der ateneKOM GmbH, geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung kann der Förderbescheid in endgültiger Höhe erteilt werden.

Gewerbegebiet "Im Friedenstal"

Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Sonderprogramm Gewerbe“ ist der  Förderantrag zur Unterstützung des Breitbandausbaus in endgültiger Höhe abgeschlossen. Die sogenannte Konkretisierung wurde in den Monaten September 2019 bis März 2020 vorgenommen. Alle Unterlagen zur Projektbeschreibung, zum Finanzierungsplan, zu den Netzplänen und zur durchgeführten Vergabe konnten vollständig eingereicht werden.

Damit die Baumaßnahmen nun zeitnah beginnen und bereits während der finalen Prüfung des Bescheides durch den Projektträger die ersten Arbeiten durchgeführt werden können, hat die Stadt Leverkusen einen vorzeitigen Baubeginn beantragt. Dieser wurde am 28. Februar 2020 durch den Bund bewilligt.

Die Tiefbauarbeiten für den Ausbau beginnen im Frühsommer 2020 und werden voraussichtlich im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Beim Ausbau arbeiten der Energieversorger EVL (Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG) und der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne Hand in Hand: Den Bau des Netzes übernimmt die EVL und wird dafür rund 300 Meter Glasfaserkabel neu verlegen. Die NetCologne schließt im zweiten Schritt die aktive Technik an das Netz an und betreibt diese im Anschluss.

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