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Wirtschaft & Arbeit
Standort Leverkusen
Kesselhaus wird umgebaut

Appartements, Gewerbe, Gastro

Zum Start sind zwei der Schornsteine abgebaut worden: Das alte Kesselhaus, eines der "Wahrzeichen" in der neuen Bahnstadt erhält eine neue Nutzung und einen Anbau. Alles im Einklang mit dem Denkmalschutz.

Der Projektentwickler, die Greyfield Group aus Essen, wird auf rund 1600 Quadratmetern Grundfläche 32 möblierte Appartements in der Größe zwischen 22 und 72 Quadratmetern, zwei Gewerbeeinheiten und eine Gastronomiefläche errichten. Dazu kommt eine neuer Anbau mit einer für die Mieter zugänglichen Dachterrasse, 32 Stellplätzen und Abstellräumen im Kellergeschoss. Der Umbau soll geplant Frühjahr 2021 fertig sein.

Seit 2018 ist das weithin sichtbare Kesselhaus an der Werkstättenstraße, gebaut aus rotem Ziegel mit hohen schmalen Fenstern und den bis dato drei Schornsteinen, im Besitz der Greyfield Group. Es wurde 1948 neu gebaut auf den Trümmern seines im 2. Weltkrieg zerstörten Vorgängers. Das Gebäude hatte im damaligen Bahn-Ausbesserungswerk ein wichtige Funktion. Es diente mit seinen großen Kesseln im Innern der Dampf- und Warmwasserversorgung des Werks. Bis zur Schließung des Werks 2003 war es in Betrieb. Sechs Jahre später wurde das Kesselhaus unter Denkmalschutz gestellt.

"Ich bin sehr froh über das Investment. Hier wird zukünftig Modernes mit Altem verbunden. Die Seele des Viertels geht nicht verloren", sagte Oberbürgermeister Uwe Richrath zum Start des Umbaus. Projektentwicklerin Verena Ulland und Timm Sassen, der Gründer des Unternehmens Greyfield erläuterten das Gesamtprojekt. Ein Drittel des Kesselhauses wird zu modernen Wohn- und Gewerbeflächen umgebaut, der Rest der Gebäudefläche bleibt wie bisher bestehen. "So können wir die Vergangenheit präsent halten und mit den gegenwärtigen und künftigen Bedürfnissen der Nutzer und der Stadt Leverkusen verbinden", erklärte Projektentwicklerin Ulland.      

Zum Start des Umbaus wurden am 29. November 2019 zwei der drei Schornsteine abgebaut. Per Kran wurden sie nach unten befördert. Nach dem Umbau wird der mittlere wieder nach oben gehievt und an seinen alten Platz gestellt, so dass zwei Schornsteine dort dauerhaft bleiben.


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Verena Ulland (v.lks.), OB Uwe Richrath und Timm Sassen vor dem Kesselhaus
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