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FAQ zum Corona-Virus

FAQ zum Corona-Virus

Hier hat die Stadt Leverkusen häufig gestellte Fragen und Antworten, sogenannte FAQ, zum neuartigen Corona-Virus zusammengestellt.

Wie ist die Stadt Leverkusen vorbereitet?

Leverkusen ist gut auf das Auftreten von Verdachts- oder Erkrankungsfällen durch das neuartige Corona-Virus vorbereitet.

Die Stadt Leverkusen hat einen Krisenstab zum Corona-Virus installiert. Dieser beobachtet und bewertet die aktuelle Lage und tagt regelmäßig, um bei Bedarf erforderliche Maßnahmen einzuleiten.

Das Gesundheitsamt, die Feuerwehr inklusive Rettungs-und Transportdiensten, Krankenhäuser sowie niedergelassene Ärzte tauschen sich untereinander aus, um einer möglichen Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken. Das Gesundheitsamt verfolgt täglich die Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Zudem steht das Gesundheitsamt im Austausch mit dem LZG (LandeszentrumGesundheit) und der Bezirksregierung.

Aufgabe des Gesundheitsamtes ist, beim Auftreten eines Corona-Falls insbesondere die Kontaktpersonennachverfolgung, um Kontaktpersonen zu ermitteln und dafür zu sorgen, dass die vom RKI vorgegebenen Verhaltensregeln für diese Personen eingehalten werden.

Zudem ist die Stadt mit dem Klinikum sehr gut aufgestellt, da es dort eine Infektionsstation mit der erforderlichen Sicherheitsstufe gibt, wo Betroffene unter den vorgegebenen Bedingungen isoliert werden können.

Fragen zum Virus: Übertragung, Symptome, Inkubationszeit...?

Wie wird das neuartige Corona-Virus übertragen?
Die Ansteckung ist durch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion – also Husten, Niesen, Sprechen.

Kann das Corona-Virus über Lebensmittel, Gegenstände oder Oberflächen übertragen werden?
Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise oder Informationen zu einer möglichen Übertragung des Corona-Virus durch Lebensmittel. Auch eine Infektion über unbelebte Oberflächen ist bislang nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie etwa importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, ist daher unwahrscheinlich.

Wie lang ist der Zeitpunkt zwischen Infektion und Erkrankung(Inkubations-zeit)?
Nach aktuellem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt.

Welche Symptome werden durch Corona-Viren ausgelöst?
Das neuartige Corona-Virus kann zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskrat-zen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Es können aber auch ernstere Komplikationen auftreten –vor allem Lungenentzündungen.

Gibt es Medikamente oder einen Impfstoff gegen das neuartige Corona-Virus?
Die Symptome können bisher nur symptomatisch behandelt werden. Ein spezifisches Medikament gegen das Virus gibt es nicht. Bislang existiert auch noch kein Impfstoff.

Wie gefährlich ist das neuartige Corona-Virus?
Bei den bisher berichteten Fällen waren etwa vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/ oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Was ist unter chronischen Vorerkrankungen zu verstehen?
Damit sind Erkrankungen gemeint, die das Immunsystem schwächen wie z.B. Chemo-Therapien bei Krebskranken, chronische Atemwegserkrankungen oder auch Diabetes. Aber auch die chronische Einnahme von Cortison-Produkten kann das Im-munsystem schwächen.

Was ist ein "Verdachtsfall"?

Nicht jeder und jede, der Erkältungs- oder andere Erkrankungssymptome zeigt, ist ein Verdachtsfall. "Verdachtsfälle" sind entweder Personen mit Erkrankungssymptomen, die Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten. Oder Menschen, die sich in den letzten 14 Tagen, bevor sie Atemwegsbeschwerden bekommen haben, in sogenannten "Risikogebieten" aufgehalten haben. Diese werden ebenfalls vom RKI benannt und können dort eingesehen werden.

Sorge vor Infektion: Wie verhalte ich mich? An wen kann ich mich wenden?

Alle, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. in einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollen – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und 14 Tage zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten Symptomen sollte zunächst telefonisch Kontakt zum Hausarzt aufgenommen werden.
Wichtig sind die telefonische Vorankündigung beziehungsweise der direkte Hinweis auf den Verdacht einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus, um andere Patienten und das medizinische Personal möglichst nicht einer Ansteckungsgefahr auszusetzen.

Alle, die aus einer an offizielle Risikogebiete angrenzenden Region zurückreisen (Schweiz, Österreich), wird empfohlen, unabhängig von Symptomen ebenfalls unnötige Kontakte zu vermeiden und 14 Tage zu Hause zu bleiben. Beim Auftreten von Symptomen sollte Kontakt zum Hausarzt aufgenommen werden.

Alle, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Corona-Virus nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und auch ohne Symptome zu haben, telefonisch an das Gesundheitsamt wenden.

Wer kann das neuartige Virus nachweisen?

Mehrere Labore können den Corona-Virus nachweisen. In Leverkusen gilt das für das Labor "Synlab".
Im Köln-Bonner Raum sind zudem die Institute für Virologie der Unikliniken Bonn und Köln sowie das Labor Dr. Wisplinghoff dazu in der Lage.

Warum müssen und wie kommen Kontaktpersonen in Quarantäne?

Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden.
Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Corona-Virus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten.

In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Krankheitszeichen auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann. Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest

Wie funktioniert das öffentliche Leben?

Versammlungsverbot in Leverkusen seit dem 20.03.2020 

Versammlungen von zwei Personen und mehr unter freiem Himmel sind untersagt, es sei denn, die Personengruppe ist dadurch verbunden, dass sie in ständiger häuslicher Gemeinschaft miteinander lebt (z.B. Familien, ständige Wohngemeinschaften) oder die Zusammenkunft bei der Erledigung von Besorgungen zur Deckung des täglichen Bedarfs unvermeidbar ist (z.B. Warteschlangen). Oder sie erfolgt aus zwingenden beruflichen Gründen. Die Anordnung wird auf Basis des Infektionsschutzgesetzes getroffen. Sie gilt für das gesamte Stadtgebiet von Leverkusen.

Zweck der Verfügung: Jeder soziale Kontakt zwischen Menschen soll auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden, um weitere Infektionen zu vermeiden.

Zusätzlich gelten weitere strengste Einschränkungen: 

  • Veranstaltungen öffentlicher und nichtöffentlicher Art sind untersagt.
  • Geschlossen bleiben unter anderem: Bars, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Freizeit- und Tierparks, alle öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen
  • Der Einzelhandel ist in ausgewählten Bereichen gestattet - so unter anderem im Bereich Lebensmittelversorgung, Wochenmärkte, Apotheken, Tankstellen, Banken.
  • Seit dem 16. März sind alle Kitas und Schulen geschlossen.

Informationen zu den Kitas hier.

Informationen zu den Schulen hier.

Alle aktuellen Entwicklungen mit den Details in den veröffentlichten Amtsblättern finden Sie auf unserer Übersichtseite zum Coronavirus.

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