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Krisen-Hotline für Alleinerziehende

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen viele Familien und in besonderem Maße Alleinerziehende stehen, weist das Gleichstellungsbüro auf eine Krisen-Hotline des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter hin, die vom NRW-Familienministerium gefördert wird.

Hier sind ab sofort kostenlose Beratungen unter 0201 82 774-799 möglich. Der konfessionslose Verband setzt sich bundesweit für die Belange Alleinerziehender ein: www.vamv.de.

Alleinerziehende Mütter und Väter können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele Entscheidungen alleine treffen und gleichzeitig das Familieneinkommen sichern.

In der Beratung werden u.a. weitere Hinweise zu den staatlichen Unterstützungsleistungen in der derzeitigen Situation gegeben. Dazu kann zum Beispiel einen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfall wegen der Kita- und Schulschließungen zählen, sofern nicht Kurzarbeiter*innengeld gezahlt wird. Auch ein Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) kann in Frage kommen, wenn das Einkommen nicht reicht. Besteht kein Anspruch, können unter erleichterten Bedingungen möglicherweise Leistungen nach dem SGB II bezogen werden. Selbstständige erhalten zusätzlich Sofort-Hilfen für ihren Betrieb.

Die vorgenannten Unterstützungsleistungen kommen übrigens für alle Familien in Betracht. Mehr Informationen dazu gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

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