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"Hilfetelefon Gewalt an Männern"

Unter der Nummer 0800 123 99 00 können sich Männer melden, die von verschiedenen Arten von Gewalt betroffen sind – auf der Straße, in Institutionen, häuslicher und sexualisierter Gewalt, aber auch beispielsweise Stalking oder Zwangsheirat.

Zusätzlich finden Betroffene unter www.maennerhilfetelefon.de ein digitales Beratungsangebot.

Das Hilfetelefon ist deutschlandweit in dieser Form das einzige und erste Beratungsangebot für gewaltbetroffene Männer.
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) und das Bayerische Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales haben es ins Leben gerufen.

"Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, dass auch Männer eine Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können, wenn sie Opfer von Gewalt geworden sind. Das Thema findet in unserer Gesellschaft immer noch wenig Beachtung. Deshalb gehen Nordrhein-Westfalen und Bayern beim Schutz von gewaltbetroffenen Männern voran", sagt NRW-Ministerin Ina Scharrenbach. "Genauso wie wir Länder gemeinsam Gewalt gegen Frauen bekämpfen, möchten wir mit dem Hilfetelefon den Anstoß für die Bekämpfung von Gewalt gegen Männer geben. Wir freuen uns, wenn sich andere Länder der Initiative anschließen."

Die kriminalstatistische Auswertung des Bundeskriminalamtes für das Jahr 2018 zeigt, dass im Bereich der Partnerschaftsgewalt der Anteil der männlichen Opfer leicht auf 18,7 Prozent (2017: 17,9 Prozent) angestiegen ist.
In NRW wird das Projekt von dem Verein man-o-man e. V. in Bielefeld umgesetzt.

Krisen-Hotline für Alleinerziehende

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen viele Familien und in besonderem Maße Alleinerziehende stehen, weist das Frauenbüro auf eine Krisen-Hotline des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter hin, die vom NRW-Familienministerium gefördert wird.

Hier sind ab sofort kostenlose Beratungen unter 0201 82 774-799 möglich. Der konfessionslose Verband setzt sich bundesweit für die Belange Alleinerziehender ein: www.vamv.de.

Alleinerziehende Mütter und Väter können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele Entscheidungen alleine treffen und gleichzeitig das Familieneinkommen sichern.

In der Beratung werden u.a. weitere Hinweise zu den staatlichen Unterstützungsleistungen in der derzeitigen Situation gegeben. Dazu kann zum Beispiel einen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfall wegen der Kita- und Schulschließungen zählen, sofern nicht Kurzarbeiter*innengeld gezahlt wird. Auch ein Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) kann in Frage kommen, wenn das Einkommen nicht reicht. Besteht kein Anspruch, können unter erleichterten Bedingungen möglicherweise Leistungen nach dem SGB II bezogen werden. Selbstständige erhalten zusätzlich Sofort-Hilfen für ihren Betrieb.

Die vorgenannten Unterstützungsleistungen kommen übrigens für alle Familien in Betracht. Mehr Informationen dazu gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

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"LaGazette" stellt alle 3 Monate eine Zusammenfassung frauenpolitischer Berichte und Nachrichten vor. Sie erhalten einen aktuellen  Überblick zu frauenpolitischen Ereignissen, aktuellen Rechtsfragen und frauenspezifischer Sozial- und Kulturpolitik.
Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in NRW  stellen diese News zusammen. Näheres unter http://www.frauenbueros-nrw.de/

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