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Veranstaltung zu "Equal Care"

Weit über 80 Prozent der beruflichen Sorge-Arbeit in Deutschland wird von Frauen geleistet, (unter-)bezahlt in Kindertagesstätten, Grundschulen, privaten Pflegediensten, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Sowie unbezahlt im privaten Bereich der Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen.
Die Corona-Pandemie hat diese gravierenden Missverhältnisse deutlich aufgezeigt.

Im Rahmen der Reihe "Frauen gestalten ihre Stadt" bieten die Organisatorinnen eine virtuelle Veranstaltung zum Thema an:

"Equal Care – die faire Verteilung von Sorgearbeit in der Gesellschaft" am Dienstag, 2. März 2021 um 18.30 Uhr
Sascha Verlan, Mitbegründer des Netzwerkes "Equal Care Day" referiert.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung bis 23. Februar: Kath. Bildungsforum Leverkusen, Manforter Straße 186, 51373 Leverkusen, 0214/83072-0, infobildungsforum-leverkuende, www.bildungsforum-leverkusen.de, Veranstaltungs-Nr. BLV 5201001.
Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung per Mail verschickt.

Das Netzwerk macht auf mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam. Ziel ist, die Sorgearbeit aus der Nische des unsichtbaren Engagements herauszuholen.Politik und Wirtschaft sollen so dafür gewonnen werden, die unterschiedlichen Bereiche von Care-Arbeit ernst zu nehmen und neu zu denken.

Die Veranstaltungsreihe "Frauen gestalten ihre Stadt" ist eine Kooperation des Katholischen Bildungsforums Leverkusen, des deutschen Frauenring Leverkusen e.V., des Frauenbüros der Stadt Leverkusen sowie der Landesinitiative NetzwerkW.

Krisen-Hotline für Alleinerziehende

Angesichts der aktuellen Herausforderungen, vor denen viele Familien und in besonderem Maße Alleinerziehende stehen, weist das Frauenbüro auf eine Krisen-Hotline des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter hin, die vom NRW-Familienministerium gefördert wird.

Hier sind ab sofort kostenlose Beratungen unter 0201 82 774-799 möglich. Der konfessionslose Verband setzt sich bundesweit für die Belange Alleinerziehender ein: www.vamv.de.

Alleinerziehende Mütter und Väter können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele Entscheidungen alleine treffen und gleichzeitig das Familieneinkommen sichern.

In der Beratung werden u.a. weitere Hinweise zu den staatlichen Unterstützungsleistungen in der derzeitigen Situation gegeben. Dazu kann zum Beispiel einen Entschädigungsanspruch für Verdienstausfall wegen der Kita- und Schulschließungen zählen, sofern nicht Kurzarbeiter*innengeld gezahlt wird. Auch ein Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) kann in Frage kommen, wenn das Einkommen nicht reicht. Besteht kein Anspruch, können unter erleichterten Bedingungen möglicherweise Leistungen nach dem SGB II bezogen werden. Selbstständige erhalten zusätzlich Sofort-Hilfen für ihren Betrieb.

Die vorgenannten Unterstützungsleistungen kommen übrigens für alle Familien in Betracht. Mehr Informationen dazu gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

Newsletter LAGazette

"LaGazette" stellt alle 3 Monate eine Zusammenfassung frauenpolitischer Berichte und Nachrichten vor. Sie erhalten einen aktuellen  Überblick zu frauenpolitischen Ereignissen, aktuellen Rechtsfragen und frauenspezifischer Sozial- und Kulturpolitik.
Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in NRW  stellen diese News zusammen. Näheres unter http://www.frauenbueros-nrw.de/

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