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Maßnahmen Gesundheit

Maßnahmen Gesundheit

9. März: Info zu kostenlosen Schnelltests

Update: Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Thema eine Allgemeinverfügung  veröffentlicht. Demnach können unter anderem alle gewerblichen Anbieter von Testzentren, Apotheken sowie Arztpraxen, die bereits vor dem 8. März 2021 kostenpflichtige Schnelltests angeboten haben, diese nun auch als kostenlose Schnelltests von Bürgerinnen und Bürgern durchführen.
Voraussetzung dafür ist, dass diese Anbieter dazu bereit und in der Lage sind sowie durch das Land definierte Mindestanforderungen an Räumlichkeiten, Infrastruktur, personelle Ausstattungen und Infektionsschutz erfüllen können. 

In Leverkusen haben bislang neben Arztpraxen insbesondere die gewerblichen Anbieter der Testzentren im Lindner-Hotel und in den Luminaden sowie vereinzelt Apotheken kostenpflichtige Schnelltests angeboten. Mit den beiden gewerblichen Betreibern der privaten Testzentren wird das Gesundheitsamt zeitnah klären, ob diese zur Durchführung der kostenlosen Testungen bereit sind. Ergänzend dazu wird das Gesundheitsamt die Möglichkeit von kostenlosen Testangeboten durch Apotheken abklären.
Sobald feststeht, ob beide gewerblichen Anbieter der privaten Testzentren sowie gegebenenfalls auch Apotheken kostenlose Schnelltests anbieten, wird die Stadt Leverkusen entsprechend informieren.

Zum Verfahren

Die jeweiligen Teststellen müssen dem örtlichen Gesundheitsamt die durchgeführten Testungen und die Zahl der positiven Testergebnisse tagesbezogen melden.
Bei positivem Schnelltest soll möglichst direkt vor Ort ein PCR-Test zur Überprüfung des Ergebnisses durchgeführt werden.
Bürgerinnen und Bürger, deren Schnelltest-Ergebnis positiv ausfällt, müssen sich laut geltender Quarantäneverordnung umgehend in häusliche Quarantäne begeben.
Die Abrechnung der kostenlosen Schnell-Testungen erfolgt gemäß den Regelungen der Coronavirus-Testverordnung durch die Kassenärztliche Vereinigung.

Info zum Thema: Link zur Allgemeinverfügung (Durchführung von Bürgertestungen)

 

Krisenstab: tägliche Schnelltests

In den Senioren- und Pflegeeinrichtungen werden die Testungen verstärkt. Anfang Februar haben sich Stadt und Einrichtungen darauf verständig, täglich Schnelltests bei den Mitarbeitenden durchzuführen. Die Bundeswehr wird dabei helfen. Diese Testungen ergänzen die bisherige Teststrategie der Stadt. Mit frühzeitigen PCR-Testungen und ergänzenden Schnelltests ging und geht die Stadt den Vorgaben des Landes voraus.
Link zur Pressemitteilung der Stadt

Auf Mutationen untersucht

Seit Januar werden außerdem über einen Zeitraum sämtliche positiven PCR-Tests auf Mutationen untersucht. Es geht vor allem die sogenannte britische, die süfafrikanische und eine brasilianische Mutation des Corona-Virus. Erstere hatte sich zunächst vor allem in einem Altenheim in Rheindorf durchgesetzt.
Mit diesen systematischen Analysen will die Stadt Aufschluss über die Ausbreitung dieser ansteckenderen Mutationen gewinnen, um so die eigene Strategie daraf anzupassen. 

Corona-Tests private Anbieter

Seit Januar gibt es in der Stadt eine erste weitere Anlaufstelle für kostenpflichtige Tests auf das Corona-Virus. Die Teststelle ist für alle Bürgerinnen und Bürger per Auto als Drive-In oder auch zu Fuß zu erreichen. Sie dient auch den Gästen und Firmenkunden des Linder-Hotels BayArena. Das Hotel bietet daher gemeinsam mit dem Anbieter diese Testmögichkeit direkt am Standort an.
Link zur Seite des Test-Anbieters Corona Status

In der Wiesdorfer City, in der Einkaufspassage "Luminaden" bietet seit Februar  ein weiteres Unternehmen allen Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls  kostenpflichtige Testungen an. 
Link zur Seite des Test-Anbieters Covid-Testzentrum Leverkusen

Update 13. Januar:

Voraussichtlich am 1. Februar geht das stadtweite Impfzentrum im Erholungshaus an der Nobelstraße an den Start. Zunächst sind die Leverkusenerinnen und Leverkusener, die über 80 Jahre alt sind, an der Reihe und können sich impfen lassen. Das sind rund 10 000 Menschen. Sie werden ab 18. Januar per Post informiert, auch über die Termin-Anmeldung. Ab 25. Januar können Termine vereinbart werden.
Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

Das Erholungshaus der Bayer-Kulturabteilung wird als Impfzentrum eingerichtet. Das Unternehmen hatte das Gebäude zur Nutzung angeboten. Der Krisenstab der Stadt und die Verwaltungsspitze haben das Angebot angenommen. 
Mehrere Vorteile gaben den Ausschlag. Das Gebäude an der Nobelstraße in Leverkusen-Wiesdorf ist zentral zentrumsnah gelegen, ist mit Bussen gut zu erreichen, hat ausreichend Parkplätze im Umfeld und hat geeignete Räumlichkeiten und Technik.
Bis zum 15. Dezember sollen die Impfzentren landesweit betriebsfähig sein. Das Land übernimmt die Finanzierung.   

Schaltzentrale

Das Erholungshaus wird als Impfzentrum die logistische Schaltzentrale für alle von dort ausgehenden Impf-Aktivitäten.
Nach den Vorgaben des Landes sollen, sobald der Impfstoff bereit steht, zunächst besonders schutzbedürftige Personengruppen in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern und das jeweilige Personal geimpft werden. Das wird durch mobile Impf-Teams am jeweiligen Ort umgesetzt.
Für das Impfzentrum werden Termine vergeben. Es ist nicht vorgesehen für spontane Impfungen ohne Termin.

Personal wird verstärkt

Aufgestockt: Im Gesundheitsamt sind seit Anfang November rund 40 Mitarbeitende im Einsatz, vor allem um die Kontakte infizierter Personen nachverfolgen zu können. Die Stadt hat weitere Unterstützung angefordert. Ab 11. November helfen zusätzlich 20 Soldaten der Bundeswehr. Außerdem werden noch mehr Mitarbeitende der Verwaltung dorthin beordert.

Besucher eingeschränkt

Am Klinikum Leverkusen werden aktuell (28. Oktober) so viele Patienten mit Covid-19 behandelt wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Ärzte und Pflegekräfte kümmern sich aktuell um insgesamt siebzehn Patienten mit Covid-19, darunter drei schwere Verläufe, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Unter diesen Patienten sind fünfzehn aus Leverkusen. Das teilte das städtische Klinikum mit.
Aus diesem Anlass lautet der Appell an alle, auf die bekannten Schutzmaßnahmen zu achten. Auf nicht nötige Besuche von Patienten sollte verzichtet werden.
Klinikum und die beiden anderen Krankenhäuser in der Stadt haben zudem die Besuchsregeln verschärft.
Infos unter:
Link zum Klinikum
Link zum Remigius-Krankenhaus
Link zum St. Josef-Krankenhaus

Die Stadt Leverkusen hat zwei Zentren für Abstriche bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus sowie eine mobile Sichtung eingerichtet.
Anforderungen auf "eigene Faust" sind nicht möglich.

Ein Diagnostik-Zentrum befindet sich auf dem Gelände des Klinikums. 

Das andere ist auf dem Gelände des ehemaligen Freibades Auermühle seit 12. Oktober 2020 wieder aktiv. Abstriche werden dort jedoch ausschließlich gemacht, wenn das Gesundheitsamt die Betroffenen dorthin zugewiesen hat. Überweisungen durch den Hausarzt dorthin sind nicht möglich.
Im Frühjahr war es bereits als "mobiles" Abstrich-Zentrum im Einsatz gewesen und stand weiterhin auf Abruf bereit.

Mobile Sichtung
Ebenfalls eingerichtet ist das System einer mobilen Einsatzbereitschaft zur Entnahme von Abstrichen im häuslichen Umfeld.   

Insgesamt wird so ein gesteuertes gemeinsames Verfahren durch Gesundheitsamt, Hausärzte und Klinikum möglich.


Hotel wird zum Ausweichquartier

Ältere Menschen gehören zu denjenigen Personengruppen, die durch den Corona-Virus einem hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind. Sie haben ein besonderes Schutzbedürfnis.
Um diesem gerecht zu werden, hat die Stadt eine Ausweichmöglichkeit für ältere Menschen in besonderen Situationen geschaffen. Im Hotel "Best Western" ist eine Etage mit 25 Zimmern angemietet.
Dort sollen Seniorinnen und Senioren Aufnahme finden, deren Pflege Zuhause aus Gründen der Corona-Pandemie vorübergehend nicht mehr gesichert ist. (Infektion und/oder Quarantäne; oder Quarantäne der pflegenden Angehörigen oder des Pflegedienstes; ähnlich bei Entlassung aus dem Krankenhaus) Die älteren Menschen werden dort natürlich pflegerisch, hauswirtschaftlich und entsprechend medizinisch betreut. Das Gesundheitsamt und der Fachbereich Soziales organisieren die Belegung.
Kontakt für pflegende Angehörige bitte per Mail: 50stadt.leverkusende

Klinikum: Aufklärungsvideo zu den Abläufen

Das Klinikum Leverkusen hat ein aktuelles und sehr anschauliches Aufklärungsvideo zum Umgang mit Covid-19-Patienten gedreht: Es zeigt unter anderem, wie in der Zentralambulanz bei einem Mann, der als Verdachtsfall gilt, ein Nasen-Rachenabstrich zur Abklärung durchgeführt wird. Gezeigt werden auch die Abläufe und Schutzmaßnahmen auf der Infektionsstation, auf der Patienten behandelt werden, deren Infektion bereits bestätigt ist oder die als Verdachtsfall gelten. Professor Stefan Reuter vom Klinikum erklärt abschließend, wie das "Covid-Team" im Klinikum zusammenarbeitet, um die Situation täglich neu zu bewerten.

Hier geht es zum Film des Klinikum Leverkusen.

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