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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
15. Mai 7569 93 6589 887 174,1
14. Mai 7495 93 6548 854 184,5
13. Mai 7495 93 6521 881 200,3
12. Mai 7456 93 6498 865 220,5
11. Mai 7417 93 6428 896 243,1
10. Mai 7374 93 6402 879 254,7
09. Mai 7325 93 6351 881 238,8
08. Mai 7275 93 6336 846 258,4

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.
Quelle der Zahlen: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.
Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

12. Mai: Stadt erläutert Maßnahmen

Angesichts der hohen Inzidenz in Leverkusen wird die Stadt verschiedene Maßnahmen ergreifen beziehungsweise bestehende Abläufe in unterschiedlichen Bereichen verbessern.  Diese sollen das Infektionsgeschehen ausbremsen helfen. Einzelne Ursachen, warum die Inzidenz in der Stadt anhaltend hoch ist, zum Beispiel besondere Ausbrüche, sind nicht festzustellen.

Sonder-Impfkontingente

Eine Inzidenz-Übersicht nach Stadtteilen (Stand: 9. Mai 2021) bildet für die Stadt die Grundlage, um gezielter und kleinteiliger vorzugehen.
Die Übersicht deckt sich mit dem Sozialbericht der Stadt und ist auch andernorts vergleichbar feststellbar. Demnach sind die höchsten Inzidenzen an Orten mit vielen beengten Wohnverhältnissen, mit Haushalten mit geringerem Einkommen und mit vergleichsweise vielen Einwohnern mit Migrationshintergrund. Das erschwert die Vermittlung von und den Zugang zu Informationen.
  
Mehr Informationen der Menschen zu den Schutzregeln, zu Quarantäne und Impfkampagne sind daher ein wichtiger Ansatz. Zudem hat die Stadt beim Land Sonder-Impfkontingente für Impfungen in hohen Inzidenz-Quartieren angefragt. Aktuell stehen landesweit keine Sonderkontingente bereit. Zudem steht eine entsprechende Regelung, Verordnung des Landes noch aus. 

Informationsfluss verbessern

Kindertagesstätten und Schulen werden verstärkt einbezogen, um über diese direkt frühzeitiger und systematischer betroffene Eltern bei einem Fall positiver Testung in einer Gruppe über die dann notwendige Quarantäne, deren sofortigen Beginn und den weiteren Ablauf zu informieren.
Ziel ist es, entstehende Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen.

Doch: Die geringen Infektionen in Schulen und Kitas belegen: Sie sind keine "Hotspots", zumal die Schulen überwiegend Distanzunterricht fahren.
Die höheren Fallzahlen bei Kinder und Jugendlichen im Alter von 5 bis 14 Jahren insgesamt werden daher eher im privaten Umfeld verortet, etwa bei Treffen nachmittags. 

Einwohner mit Migrationshintergrund sollen verstärkt informiert werden. Die aktuelle mehrsprachige Kampagne zu Maskenpflicht und Impfung wird ausgebaut, und mit Hilfe von Menschen in den jeweiligen Vereinen, Einrichtungen, muslimischen Gemeinschaften und andere über verschiedene Kanäle weiterverbreitet.

Lolli-Tests und Notbetreuungs-Appell

Ebenso wie an den Grund- und Förderschulen, in denen das Land die Lolli-Tests eingeführt hat, wird die Stadt "Lolli-Tests" (PCR-Testung) auch an den Kindertagesstätten einführen. Bis dato gibt es für Kitas keine solche Testung; vielmehr erhalten die Eltern der Kinder Selbsttests für zu Hause.

Aktuell steigt der Anteil der Kinder in der Notbetreuung und liegt bei rund 32 Prozent. Im Zeichen der hohen Inzidenz appelliert die Stadt daher an die Eltern aller Kita-Kinder, die angebotene Notbetreuung nur zu nutzen, wenn sie unbedingt nötig ist.
Anders als in Schule, besteht in Kitas keine Testpflicht, was seitens der Stadt bedauert wird. In Schule darf kein Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn kein negativer Test vorliegt.

Info zu aktuellen Zahlen in Altersgruppen:
Link zum Robert-Koch-Institut

Die Karte bildet die 7-Tage-Inzidenz in den 13 Stadtteilen zum Stand 9. Mai ab: die Zahl der Neuinfizierten, die Inzidenz und das Durchschnittsalter der Erkrankten in diesem Sieben-Tages-Zeitraum ist für jeden Stadtteil ist ablesbar.
Farblich abgestuft – von rosa (höchster Wert) bis hin zu hellgrün (niedrigster Wert) ist die Abfolge.
Die angegebenen Werte verändern sich entsprechend der Infektionsentwicklung täglich.

Stadtteil Inzidenz (9.Mai 21)
Manfort 446
Wiesdorf 371
Rheindorf 363
Küppersteg 311
Alkenrath 296
Steinbüchel 276
Bürrig 216
Lützenkirchen 210
Opladen 195
Quettingen 191
Schlebusch 175
Hitdorf 174
Bergisch Neukirchen 75

12. Mai: Zur Lage in der Stadt

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Infektions-Lage in der Stadt (Stand: 12. Mai)

Frage: Seit Tagen liegt die Inzidenz in der Stadt im Vergleich sehr hoch. Leverkusen hat in NRW aktuell den höchsten Wert, während die Inzidenzen  in vielen Städten und Kreisen deutlich gesunken sind. Warum nicht in Leverkusen?   

Antwort Dr. Oehler: Zunächst noch einmal zum Hintergrund: Der Startschuss für den Anstieg lag in den Osterfeiertagen. In der Zeit muss es zu einer enormen Zunahme ungeschützter sozialer Kontakte gekommen sein. Davon waren alle Städte und Kreise betroffen. Leverkusen aber in besonderem Maße. Denn in der Zeit danach ist die Inzidenz bei uns deutlich über 200 hochgeschossen. Das war nicht beeinflussbar.
Nachdem dieser Effekt abgeklungen war, sanken die Zahlen wieder, zunächst auch bei uns. Dann aber geschah Folgendes: Wie überall waren neben den Erkrankten auch deren Familienangehörige und die sonstigen Kontaktpersonen unter Quarantäne gesetzt worden. Das war in Folge der Feiertage eine große Anzahl an Menschen, von denen viele nach und nach ebenfalls die Infektion entwickelten.
Wegen der Vielzahl der Betroffenen musste es also zwingend zu einem zweiten "Peak", einem weiteren Anstieg der Infizierten kommen – sozusagen als "Nachbeben".
Diese Entwicklung erfasst man jedoch nur, wenn systematisch auch die Kontaktpersonen untersucht werden. Wir in Leverkusen machen das – im Unterschied zu vielen anderen.

Frage: Was bedeutet das und was ist die Folge?

Antwort Dr. Oehler: Wir testen zum Abschluss der Quarantäne alle, auch die Kontaktpersonen der Infizierten per PCR-Test. Warum wir das machen: Weil so weitere positive Fälle entdeckt werden, die ansonsten unerkannt das Virus weitergeben können.
Als Beispiel: Im Zeitraum vom 7. bis zum 10. Mai waren von den Patienten, die als neue Fälle in unsere Betreuung aufgenommen wurden, 53 Prozent zuvor schon als Kontaktpersonen in Quarantäne. Von diesen wiederum waren 54 Prozent zum Zeitpunkt der Testung infektiös. Wenn wir diese nicht getestet hätten, wären sie ungeschützt wieder unterwegs gewesen und hätten andere Menschen anstecken können.

Frage: Das aktuelle hohe Niveau ist also realistisch?

Antwort Dr. Oehler: Das ist zur Zeit die tatsächliche Situation. Beispiel: Am 6. Mai hatten wir eine Inzidenz von 235,8. Würden die positiven Fälle an Kontaktpersonen, die wir nur durch unsere gezielte Teststrategie finden, herausgerechnet, also als nicht getestet angenommen, läge die Inzidenz bei 186,8. Das macht doch keinen Sinn. Es geht  doch darum, die tatsächlichen Infektionen zu erkennen, um so wirksam und nachhaltig zum Schutz der Menschen zu handeln.
Wir haben uns von Anfang an entschieden, mit der Testung offensiv das Infektionsgeschehen anzugehen. Damit bringen wir Licht ins Dunkel und sind keineswegs das Schlusslicht.

11. Mai: Stadt verfügt Verweilverbote

Eine neue Allgemeinverfügung der Stadt verlängert die vorgeschriebene Maskenpflicht für bestimmte Bereiche in der Stadt und bestimmte Situationen, passt die Regel zur Testpflicht an und spricht neu Verweilverbote für bestimmte Bereiche aus.
Hintergrund ist die aktuell hohe Inzidenz in der Stadt und zunehmende Verstöße gegen einzelne Regeln.    

Verweilverbote
Wo:
- am Stöckenbergsee in Hitdorf
- am Rheinufer Hitdorf (Ausnahme Fährstraße)
- rund um die "Wacht am Rhein" in Wiesdorf
- der Skaterpark in der neuen Bahnstadt in Opladen

Wann:
- ab 11. Mai
- Freitags von 13 Uhr bis 21 Uhr und an Wochenenden und feiertags  von 10 Uhr bis 21 Uhr

Was bedeutet das:
- Verboten ist es, dort zu "verweilen", das heißt dort an einem Ort zu bleiben und so Ansammlungen, Grüppchen, zu bilden.

Spazierengehen zum Beispiel ist dort weiter möglich. Dabei ist  die Maskenpflicht zu beachten.
Im Skaterpark darf weiter geskatet werden (Sport im Freien laut Landesverordnung). Doch man darf auch dort nicht am Ort bleiben, mit anderen zusammenstehen und so zusammenkommen.       

Testpflicht
Die Testpflicht für den Besuch städtischer Gebäude ist ergänzt. Besuchende, die vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sind und auch Genesene (Immunisierte) brauchen keinen tagesaktuellen negativen Schnelltest.

Maskenpflicht:
Die bisherigen Regeln für die Maskenpflicht im Stadtgebiet sowie in Kraftfahrzeugen gelten weiter.

7. Mai: weiterer Todesfall

Ein 78jähriger Leverkusener, der mit dem Corona-Virus infiziert war und Vorerkrankungen hatte, ist am 5. Mai verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt 93.

Ab 24. April gelten bundesweit, also auch in Leverkusen, ab einer stabilen (7-Tage) Inzidenz von 100, Maßnahmen wie nächtliche Ausgangssperre, Regeln für Handel, Dienstleistungen, Kontakte und mehr. In weiten Teilen decken sich diese Maßnahmen mit der Verordnung auf Landesebene und mit den Allgemeinverfügungen der Stadt.
Grundlage ist das 4. Infektionssschutzgesetz, das am 22. April vom Bundestag mehrheitlich beschlossen worden ist. 
Mehr Infos: FAQ Bundesgesundheitsministerium
Link zum 4. Infektionsschutzgesetz

Einige der Maßnahmen:

Was sich ändert:
- die nächtliche Ausgangssperre beginnt ab 22 Uhr (nicht ab 21 Uhr) und endet um 5 Uhr morgens am Folgetag. Ausnahmen sind beschrieben.
- An Trauerfeiern dürfen bis zu 30 Personen teilnehmen.  

Was bleibt: 
- Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum von Angehörigen eines Haushalts mit höchstens einer weiteren Person einschließlich Kinder bis zu 14 Jahren. Das heißt, diese Kinder werden nicht mitgezählt.
- Jetzt schon geschlossene Einrichtungen, Geschäfte, Dienstleister müssen weiter geschlossen bleiben. Das Abholen vorbestellter Waren in Ladengeschäften bleibt zulässig (sogenanntes "Click and Collect").(Schwellenwert Inzidenz von 150)  
- Schulen bleiben im Distanzunterricht (Schwellenwert Inzidenz von 165)
- Homeoffice für Beschäftigte soweit möglich.

Ab 9. Mai: Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Menschen, die bereits vollständig geimpft sind und solche, die von der Erkrankung mit dem Corona-Virus wieder genesen sind, bekommen Erleichterungen von bestimmten Beschränkungen. Diese gelten ab Sonntag, 9. Mai. Das hat der Bund beschlossen. Die Beschränkungen sieht das Infektionsschutzgesetz zur Eindämmung der Pandemie vor. 

Das bedeutet:
- Ausnahmen von den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen
- Ausnahmen von den Beschränkungen beim kontaktlosen Individualsport
- Zugang ohne Test, zum Beispiel beim Friseur, im Zoo, zu Geschäften
- Ausnahmen von den Quarantänepflichen, außer den der Einreise aus Virusvarianten-Gebieten.

Es gelten dabei weiterhin die jeweiligen Abstands- und Hygieneregeln sowie das Masketragen.

Nachweise:
- Geimpfte: Impfpass oder -bescheinigung (mindestens 14 Tage Abstand zur letzten Impfung)
- Genesene: positiver PCR-Test (oder einen anderen Nucleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt.
- Zusätzlich müssen die Menschen Covid-19-symptomfrei sein.

Die Pflicht, einen aktuellen negativen Corona-Test für bestimmte Situationen, etwa bei einem Friseurbesuch vorzulegen, entfällt in Nordrhein-Westfalen für vollständig Geimpfte (also nach der zweiten Impfung) und für Genesene. Menschen beider Gruppen müssen einen jeweils eindeutigen Nachweis vorlegen. Dementsprechend hat das Land seine Verordnungen angepasst.
- Link zur Corona-Schutzverordnung
- Link zur Corona-Betreuungsverordnung
- Link zur Corona-Einreiseverodnung

Fragen und Antworten zu den Änderungen finden Sie ebenfalls im Landesportal.

In einer neuen Allgemeinverfügung hat die Stadt die bisherige Pflicht, an bestimmten Orten in der Stadt eine medizinische Maske zu tragen, verlängert. Sie gilt zu jeweils bestimmten Zeiten:
- in den drei Fußgängerzonen in Schlebusch, Opladen, Wiesdorf,
- außerdem am Rheinufer in Hitdorf und Wiesdorf, und Umgebung (dort jeweils freitags von 13 Uhr bis 21 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 10 Uhr bis 21 Uhr)
- im unmittelbaren Umfeld von Schulen, Kitas, Berufsschulen und ähnlichen Einrichtungen sowie von Verwaltungsgebäuden mit Publikumsverkehr
- bei der gemeinsamen Nutzung von Kraftfahrzeugen durch Menschen aus verschiedenen Haushalten.
- Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die laut ärztlichem Attest keine Maske tragen können.
- Auch beim Radfahren und beim Joggen, Walken und Ähnlichem muss keine Maske getragen. werden  
Einzelheiten und Begründungen sind in der Verfügung nachzulesen. 

Verlängert worden ist außerdem die Testpflicht für den Besuch der Verwaltungsgebäude.

Die Allgemeinverfügung gilt ab 27. April bis zum Ablauf 15. Mai.
Sie ist im Amtsblatt Nummer 30 der Stadt veröffentlicht.

Schulen bleiben in Distanzunterricht

Update 23. April: Auch die Bundes-Notbremse sieht bei einem stabilen Inzidenz-Wert ab 165 weiter Distanzunterricht vor.
Eine Notbetreuung vor Ort ist weiterhin gegeben. Für die Abschlussklassen findet weiter Präsenzunterricht statt. Mehr Info dazu hier.

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