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Info Corona-Virus

Info zu Corona-Virus

Hier finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Leverkusen zur Corona-Epidemie: so die Tageszahlen zu den Infektionsfällen und aktuelle Schutzmaßnahmen von Land und Stadt.

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
27. Januar 4240 59 3002 1179 114,2
26. Januar 4216 58 2955 1203 118,5
25. Januar 4197 55 2935 1207 119,7
24. Januar 4185 53 2902 1230 122,2
23. Januar 4153 53 2875 1225 118,5

*Inzidenz: Anzahl (Rate) der Neuerkrankungen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

Quelle der Zahlen: Lagebericht der Stadt. Info dazu hier.

Ältere Fallzahlen aus Leverkusen sind auf der Seite "Archiv Aktuelles" zu finden.

Link zur landesweiten Übersicht

Update: Das Land hat die Coronaschutz-Verordnung an den Beschluss angepasst.
Link zur Verordnung (Änderungen sind gelb markiert), gültig ab 25. Januar bis zum Ablauf des 14. Februar.

Wichtige Änderung:
- Masketragen: In Bus und Bahn, in Geschäften und Praxen und anderen Orten, bei Gottesdiensten sind sogenannte medizinische Masken zu tragen. Das sind laut Landesverordnung "sogenannte OP-Masken, Masken vom FFP2 Standard oder vergleichbare (KN95/N95)". (Paragraph 3) Wer diese Masken dort nicht trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen.

Das bedeutet: Dort reichen sogenannte "Alltagsmasken" (Schals, Tücher, selbstgenähte Masken nicht mehr aus.
Diese können jedoch weiterhin sozusagen unter freiem Himmel in den ausgewiesenen Gebieten mit Maskenpflicht getragen werden.           

Bis zum 14. Februar wird der jetzige Lockdown mit seinen einschränkenden Maßnahmen verlängert. Das sieht auch der Beschluss des jüngsten Bund-Länder-Treffens vor.
Anlass zur Besorgnis bietet dabei vor allem die hochansteckende Mutation des Virus B.1.1.7, wie sie in Großbritannien und jetzt auch zunehmend in Deutschland auftaucht und ausbreitet.
Zwar stagnieren die Inzidenzzahlen oder sind leicht rückläufig, doch die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern liegt laut Land 25 Prozent über dem Vorjahr. Daher werden die Einschränkungen bis zum Ablauf des 14. Februar verlängert.

Das bedeutet: Schulen bleiben geschlossen, Kitas bleiben im Notbetrieb, private Kontakte sind weiter eingeschränkt, der Einzelhandel, Dienstleistungen und andere sind weitgehend im Lockdown. In Bus und Bahn, in Geschäften, bei Gottesdiensten, in Arztpraxen sollen zudem medizinische Masken getragen werden.  
Zudem soll laut Beschluss die Arbeit im Homeoffice weitergehend ermöglicht werden. Religiöse Versammlungen aller Glaubensrichtungen sind unverändert und zwingend anzuzeigen.
Für Unternehmen und Solo-Selbständige sollen die Überbrückungshilfen des Bundes nachgebessert werden.
Info auch: Beschluss vom 19. Januar

27. Januar: weitere Todesfälle

Mittlerweile sind 59 Tote infolge einer Erkrankung mit dem Corona-Virus zu beklagen. Am 25. Januar verstarben zwei 85 Jahre alte Menschen, ein Mann und eine Frau sowie ein 87 Jahre alter Patient aus Leverkusen.  Am 23. Januar verstarb ein 94jähriger Leverkusener und eine 67jährige Patientin. Am 22. Januar ist eine 90jährige Leverkusenerin verstorben. Am 21. Januar verstarben ein 78jähriger und ein 91jähriger Leverkusener, am Tag zuvor eine 93jährige Frau. Am 19. Januar ist ein 63jähriger Mann verstorben. Ein 83jähriger Mann und eine 86jährige Frau sind am 17. Januar verstorben. Am 13. Januar verstarb eine 96jährige Leverkusenerin. Am 15. Januar sind zwei Frauen, eine 73jährige und eine 90jährige, aus Leverkusen verstorben. Fast alle von ihnen hatten zudem Vorerkrankungen.

Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes, zur aktuellen Lage in Leverkusen (Stand: Freitag, 22. Januar)

Frage: Seit Montag sinken die Inzidenzzahlen. Heute liegt sie bei 109,9. Was heißt das?
Antwort Dr. Oehler: Das sieht erst einmal gut aus – doch dahinter steht ein großes Fragezeichen: warum? Zum Teil liegt diese sinkende Tendenz an einer sich verändernden Diagnostik. Das heißt: Es werden mehr Schnelltests gemacht, dafür ist die Nachfrage nach PCR-Tests gesunken. Diese Schnelltests sind aber nicht so zuverlässig wie die PCR-Tests in den Laboren. Zudem sind die Meldungen positiver Befunde,  aus den Laboren konsequenter. Das ist eine generelle Erfahrung, die wir als Gesundheitsamt seit Jahren feststellen.
Um das Infektionsgeschehen also beurteilen zu können, müssen wir andere Parameter/Maßstäbe stärker gewichten: etwa die Anzahl der Sterbefälle, die Situation in den Krankenhäusern. Eines ist klar: Wir dürfen in unseren Bemühungen, die Infektionen einzudämmen, keinesfalls nachlassen.

Frage: Wie beurteilen Sie die Ausbreitung von Mutationen: An welcher Stelle stehen wir?
Antwort: Wie bekannt, ist in der Senioreneinrichtung der AWO in Rheindorf die wesentlich ansteckendere Mutation des Corona-Virus B.1.1.7 nachgewiesen. Diese ist ja erstmals in Großbritannien aufgetreten.
Wir werden in der kommenden Zeit alle positiven Proben der PCR-Tests auf die bisher bekannten Mutationen mit erhöhter Infektiosität untersuchen lassen. Das schließt zum Beispiel auch die südafrikanische Variante  ein. Erst dann können wir feststellen, in welchem Ausmaß sich diese Mutationen schon in der Stadt verbreitet haben. Angekommen ist, wie gesagt, eindeutig die Mutation B.1.1.7.

Frage: Wieso ist das wichtig für Ihre Arbeit?
Antwort: Um diese ansteckenderen Mutationen einzudämmen, müssen dann bisherige Strategien angepasst werden. Das betrifft vor allem die Kontaktpersonen-Nachverfolgung und die Quarantäne. Beispiel: Für diese Virus-Mutationen dürfte dann die Quarantänezeit per Test nicht verkürzt werden können

Insgesamt kann ich uns allen weiterhin nur raten: Verringern wir unsere Kontakte, halten wir die AHA-Regeln ein. Und nutzen wir das Impfangebot, sobald wir an der Reihe sind.




18. Januar: Corona-Mutation nachgewiesen

In einer Senioreneinrichtung der Arbeiterwohlfahrt im Stadtteil Rheindorf ist die aus Großbritannien bekannte Mutation des Corona-Virus B.1.1.7. bei Tests entdeckt worden. Sie gilt als deutlich ansteckender als bisherige Virus-Stämme. Die Betroffenen sind allerdings nicht schwerer erkrankt.
In der vergangenen Woche kam es in der Einrichtung zu einem Ausbruch an Infektionsfällen. 29 der 114 Bewohner des Heims und 15 Mitarbeitende wurden positiv auf das Corona-Virus getestet.
Das Gesundheitsamt der Stadt hat bei sechs positiven Abstrichen eine erneute Testung durchgeführt. In vier der Fälle wurde die Mutation nachgewiesen.
In der Einrichtung gilt ein Besuchsverbot; Mitarbeitende der Heim-Verwaltung arbeiten möglichst im Homeoffice.
Auch in anderen Städten im Land ist die Virus-Mutation bereits nachgewiesen.
Bedeutsam ist das vor allem für das Infektionsgeschehen, da die Mutation als ansteckender gilt.
Daher sind die allgemeinen Schutzregeln (Maske tragen, Hygieneregeln, Abstand halten) umso wichtiger, um sich auch vor dieser Virus-Variante zu schützen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der Stadt

13. Januar: Impfzentrum übergeben

Update: Am 8. Februar starten die Impfungen in den landesweit 53 Impfzentren. Ursprünglich war der Start eine Woche vorher geplant. Wegen geänderter Lieferplanungen werden vorübergehend vom Hersteller BioNtech weniger Impfdosen als geplant ausgeliefert. Deswegen ist der Starttermin verschoben worden.
Mehr dazu hier

Voraussichtlich am 1. Februar geht das stadtweite Impfzentrum im Erholungshaus an der Nobelstraße an den Start. Zunächst sind die Leverkusenerinnen und Leverkusener, die über 80 Jahre alt sind, an der Reihe und können sich impfen lassen. Das sind rund 10 000 Menschen. Sie werden ab 18. Januar per Post informiert, auch über die Termin-Anmeldung. Ab 25. Januar können Termine vereinbart werden.
Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

12. Januar: Regionale Regelungen

Wenn das Infektionsgeschehen in einer Region es erfordert, tritt eine Einschränkung des Bewegungsradius in Kraft. Aktuell gilt das für folgende Kreise in Nordrhein-Westfalen: für die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, den Oberbergischen Kreis und den Kreis Recklinghausen. Dort liegt die Inzidenz jeweils über dem Wert von 200.
Das bedeutet: Menschen, die in diesen Kreisen leben oder Menschen, die in diese Gebiete wollen, können das nur in einem Umkreis von 15 Kilometern ab der Grenze des jeweiligen Heimatortes tun. Ausnahmen davon sind etwa der Beruf, Pflege von Angehörigen, Besuch von engen Familienmitgliedern und "ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe".
Damit entspricht das Land dem Beschluss der jüngsten Bund-Länder-Konferenz am 5. Januar.
Der Link zur Corona-Regionalverordnung (gültig ab 12. bis 31. Januar) 
 

8. Januar: Maskenpflicht verlängert

Die Maskenpflicht für bestimmte Bereiche in der Stadt ist bis zum 31. Januar verlängert. Die Allgemeinverfügung der Stadt dazu ist im Amtsblatt von heute veröffentlicht. Sie nennt und kennzeichnet die Gebiete und die Zeiten, wo und wann eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist. Weiterhin gilt sie in den Fußgängerzonen in der City Wiesdorf, in Opladen und Schlebusch, teils in genannten benachbarten Straßen und zwar werktags von 10 Uhr bis 19 Uhr. Im unmittelbaren Umfeld vor Schulen und Kitas sowie anderer Bildungseinrichtungen, sofern sie geöffnet haben. Außerdem im Umfeld von Verwaltungsgebäuden mit Publikumsverkehr zu den Öffnungszeiten.  
Der Link zum Amtsblatt

27. Dezember: Impfungen begonnen

Impfstart mit 180 Dosen: Als eine der ersten hat sich die 96jährige Elisabeth Eckert gegen das Corona-Virus impfen lassen. Die Senioreneinrichtung "Pflegeresidenz" in Wiesdorf war Ort der ersten Impfungen. 100 Menschen dort, Bewohnenende und Mitarbeitende, sind geimpft worden. Bis Ende Januar wird mit insgesamt 2800 angelieferten Dosen gerechnet.
Zunächst werden Bewohnende und Mitarbeitende in den insgesamt 12 Senioren- und Pflegeeinrichtungen der Stadt geimpft. Die Impfung mit dem BioN-Tech-Wirkstoff ist zweifach. 
Mehr dazu hier

18. Dezember: Bundesweite Impfverordnung

Der europaweite Impfbeginn wird voraussichtlich am 27. Dezember sein. Die Impfzentren in Deutschland sind vorbereitet. Zu Anfang wird ein Impfstoff in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen. Deswegen ist eine Einstufung nach Priorität, eine Reihenfolge, notwendig. An erster Stelle werden ältere und alte Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeitende dort sowie in bestimmten Bereichen medizinischer Einrichtungen (wie: Krankenhäuser-Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste) geimpft. 
Wie die Abfolge der Impfungen insgesamt festgelegt ist, regelt die Coronavirus-Impfverordnung. Sie gilt bundesweit. 
Link zur Impfverordnung (gültig: 15.Dezember 2020 bis 31. März 2021) 
             

Info für Positiv Getestete und Kontaktpersonen

Aktuell: Die Stadt hat in einer Allgemeinverfügung zum 1. Dezember 2020 genau beschrieben, wer sich, wann, für wie lange und wie in häusliche Quarantäne begeben und sich verhalten muss.
Die Regelungen gelten für Infizierte und deren Haushaltsmitglieder, unmittelbar, nachdem das positive Testergebnis des Infizierten vorliegt. Dieses ist eine verpfichtende Anordnung für diese Personengruppe. Damit schlißet die Stadt die zeitliche Lücke zwischen positiver Testung und Komntaktaufnahme durch das Gesundheitsamt. Denn wegen der hohen und weiter steigenden Infektionszahlen können zeitnahe Einzelanordnungen nicht mehr sichergestelt werden.
Der Link zur Allgemeinverfügung (erschienen im Amtsblatt Nummer 64/2020)       
         
Was bedeutet, wenn man Kontaktperson 1. Grades ist? Wie verhalte ich mich in der Quarantäne? Was tun, wenn man auf den Corona-Virus positiv getestet ist:
Info dazu und zur Quarantäne finden Sie hier.


Archiv: Informationen

Alle weiteren Informationen zum Thema auf leverkusen.de seit 10. März 2020 finden Sie hier

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