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Impfungen im Impfzentrum

Impfungen im Impfzentrum

Informationen zum zeitlichen Ablauf der Impfkampagne in Nordrhein-Westfalen hier.

Video: Rundgang durch das Impfzentrum

Seit 8. Februar, sind die Impfungen für Einwohnerinnen und Einwohner über 80 Jahre gestartet.
Damit Sie sich zurechtfinden, stellt Betriebsleiter Tim Feister vom Malteser Hilfsdienst Leverkusen das Impfzentrum im Erholungshaus bei einem Rundgang vor. Er zeigt die einzelnen Stationen von der Aufnahme bis hin zum Auschecken. Dr. Wolfgang Hübner, der ärztliche Leiter, erklärt, wie die Impfung abläuft.

Beim Aufenthalt unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maltester Hilfsdienstes die Besucher.
Falls Sie nicht alleine kommen können: Sie können sich durch eine Person begleiten lassen, die Sie unterstützt.
Ein barrierefreier Zugang zum Impfzentrum ist gut sichtbar ausgeschildert.
Bitte beachten Sie: Im gesamten Gebäude gilt die Maskenpflicht (medizinische Masken wie OP-Masken oder FFP2)

Hier geht es zum Erklär-Video:

Die ersten Impfungen haben am ersten Tag im Impfzentrum der Stadt im Erholungshaus 137 Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren bekommen. Es war jeweils die Erstimpfung, die zweite Impfung folgt im Abstand von Wochen. Der Impfstoff stammt von BioNTech/Pfizer. Die Eheleute Irma und Walter Westmeier, beide 92 Jahre alt, waren die ersten beiden der impfbereiten Besucher, die von Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßt wurden.

Die Bilanz des ersten Tages war aus Sicht der Verantwortlichen erfolgreich. Rund 51 Minuten dauerte ein Impfgang für jede und jeden - von der Anmeldung bis zur 30-minütigen Wartezeit inklusive. In der ersten Woche rechnen Ärzte, Maltester Hilfsdienst und Feuerwehr mit 130 bis 140 Impfungen täglich. Diese Zahl kann auf bis zu 400 Impfungen pro Tag (7-Tages-Woche) gesteigert werden, sobald mehr Impfstoff bereitsteht. Für eine Impfung musste und muss auch künftig vorab ein Termin über die Kassenärztliche Vereinigung vereinbart werden.

"Impfpaten" und andere Angebote

Wie melde ich mich zur Impfung an? Wie komme ich zum Impfzentrum? Wie läuft die Impfung ab? - diese Fragen sich für Menschen über 80 Jahren oft nicht völlig ohne Hilfe zu klären. Dann helfen ihnen die "Impfpaten" und andere Unterstützungen weiter.

"Impfpaten", das sind ehrenamtliche Einwohner, die Leverkusenerinnen und Leverkusener auf Wunsch unterstützen. Sie beantworten Fragen zum Impfablauf, übernehmen die Terminbuchung und begleiten bei Bedarf ins Impfzentrum.
In Einzelfällen kann von der Caritas auch die Fahrt ins Impfzentrum übernommen werden (nicht barrierefrei).  

Wer dieses und andere Angebote nutzen möchte:

  • Impfpaten

Arbeiterwohlfahrt
Ansprechpartnerin: Anke Hartmann
Telefon: (0214)23153 oder (0214)8202597

Caritasverband
Ansprechpartner: Hieronymus Messing
Telefon: (0214)85542504

Arbeiter Samariter Bund
Terminbuchung und Fahrdienst (gegen geringen Preis)
Ansprechpartner:
Frau Herz und Herr Vogt
Montag bis Freitag: 9 Uhr bis 17 Uhr
Telefon: (0214) 2065785 

Begleitservice im Impfzentrum:
Der Malteser Hilfsdienst e.V. bietet  innerhalb des Impfzentrums einen ehrenamtlichen Begleitservice. Dieser begleitet hilfsbedürftige Personen, die ohne Begleitperson kommen, im Ablauf innerhalb des Impfzentrums.

  • Nur Fahrdienst:

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Bergisch Neukirchen
Fahrten für Seniorinnen uns Senioren aus Bergisch Neukirchen
Telefon: (02171) 30569

  • Nur Beratung:

Diakonisches Werk
Beratung zum Thema Impfung und Buchung eines Termins
Montags und dienstags: 10 Uhr bis 12 Uhr
Telefon: (0214) 382770

Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ)
Die Sozialpsychiatrische Ambulanz bietet älteren Menschen, die sich wegen psychischer Krisen oder Erkrankungen melden, auch beratende Hilfestellung und Orientierung an zum Thema Impfen.
Telefon: (0214) 833322

Impfungen: Leverkusener über 80 Jahre

Aktuelle Info: Engpass 
Landesweit können seit 25. Januar rund eine Million Menschen über 80 Jahren einen Impftermin vereinbaren und zwar bei der Kassenärztlichen Vereinigung.   Wegen der sehr hohen Zugriffszahlen kommt es bei der Terminvergabe zu Engpässen. Für die Terminvergabe auch in Leverkusen ist ausschließlich die Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) verantwortlich und zuständig. Die Stadt Leverkusen hat darauf keinerlei Einflussmöglichkeit. Es wird daher darum gebeten, von Terminanfragen über die städtische Corona-Hotline abzusehen.

Die Stadt Leverkusen bittet alle Impfberechtigten (zur Zeit alle über 80 Jahre alten Einwohner) um Geduld. Die Zahl der Impftermine ist abhängig von der Menge des landesweit zur Verfügung stehenden Impfstoffes. Sobald mehr Impfstoff geliefert wird, können nach und nach alle Impfberechtigten versorgt werden. 

Aktuelle Informationen zu den Terminkapazitäten unter:
www.kvno.de

Ab Montag, 18. Januar, bekommen alle Einwohnerinnen und Einwohner über 80 Jahren einen Brief von Land und Stadt mit der Einladung zu Coronaschutz-Impfung und Info dazu. Das Schreiben des Gesundheitsministers wird flankiert von einem Brief des Oberbürgermeisters Uwe Richrath und des Dezernenten Alexander Lünenbach an die Bürgerinnen und Bürger. Ergänzt werden die beiden Briefe durch ein Infoblatt. Ab 25. Januar beginnt die Terminvergabe für das Impfzentum im Erholungshaus.
Am 8. Februar starten dort die Impfungen. Ursprünglich war der Start eine Woche vorher geplant. Wegen geänderter Lieferplanungen werden vorübergehend vom Hersteller weniger Impfdosen als geplant ausgeliefert. Deswegen ist der Starttermin verschoben worden. 

Ebenfalls am Montag, 18. Januar, haben die Impfungen von medizinischem Personal besonders sensibler Bereiche in den drei Krankenhäusern der Stadt begonnen. An dem Tag wird auch in der letzten der insgesamt zwölf Senioreneinrichtungen in der Stadt geimpft. Auch Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Einrichtungen der Lebenshilfe) sind  einbezogen.
Rund 1800 Menschen sind bisher in dieser ersten Phase seit 27. Dezember in Leverkusen im ersten Durchgang geimpft worden.

13. Januar: Impfzentrum übergeben

Am 8. Februar geht das stadtweite Impfzentrum im Erholungshaus an der Nobelstraße an den Start. Zunächst sind die Leverkusenerinnen und Leverkusener, die über 80 Jahre alt sind, an der Reihe und können sich impfen lassen. Das sind rund 13 000 Menschen. Sie werden ab 18. Januar per Post informiert, auch über die Termin-Anmeldung. Ab 25. Januar können Termine vereinbart werden.
Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

Hier das Video zur Pressekonferenz am 13. Januar:

Wie in ganz Nordrhein-Westfalen ist auch in Leverkusen am 27. Dezember mit den ersten Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen worden. Wie alle anderen Städte sind zunächst 180 Impfdosen des zugelassenen BioNTech-Wirkstoffes ausgeliefert. Rund 1300 weitere Dosen bis Monatsende sind angekündigt. Weitere 1500 Dosen sollen bis Ende Januar kommen.

Die Impfungen werden, wie festgelegt, zuerst nach und nach  ausschließlich in Pflegeinrichtungen durch die mobilen Impfteams vorgenommen. Als eine der Ersten wurde Elisabeth Eckert (96) in der "Pflegeresidenz" in Wiesdorf geimpft. Sorgen vor der Impfung hatte sie nicht: "Ich halte das für sehr wichtig. Der Arzt hat es auch gut gemacht."

Insgesamt erhielten am ersten Impftag 40 Bewohnende und 60 Mitarbeitende der Senioreneinrichtung die Impfung.
Tage zuvor wurden Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige sowie das Pflegepersonal von einem Arzt über die Impfung informiert. Abgeklärt wurden dabei die medizinische Vorgeschichte und auch alle Fragen rund um die Impfung. Die Impfung ist freiwillig.

"Impfung rettet Leben"

Grundsätzlich wird sie nur dann durchgeführt, wenn keine Komplikationen vorliegen und eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung vorliegt. Sie muss im Abstand von mindestens drei Wochen wiederholt werden, um einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten.
Oberbürgermeister Uwe Richrath informierte sich vor Ort über den Impfstart. Er sagte: "Ich bin sehr froh, dass wir jetzt endlich den Impfstoff haben. Es ist ein großer Hoffnungsschimmer, so dass wir wenigstens etwas zuversichtlicher in das neue Jahr 2021 gehen können. Ich hoffe sehr, dass dann die Impfbereitschaft möglichst groß ist. Denn diese Impfung rettet Leben."

Ab 27. Dezember ist mit den ersten Impfungen begonnen worden.
Zunächst wird noch nicht genug Impfstoff für alle zur Verfügung stehen.
Daher gibt es eine Reihenfolge der Gruppen, die geimpft werden. Zuerst werden besonders schutzbedürftige Personengruppen geimpft: Menschen in Alten- und Pflegeheimen, in bestimmten Bereichen von Krankenhäusern und das jeweilige Personal, Menschen ab 80 Jahren.  
Informationen zum Ablauf der Impfkampagne in NRW finden Sie hier.

In Leverkusen ist das Erholungshaus der Bayer-Kulturabteilung an der Nobelstraße in Wiesdorf als Impfzentrum eingerichtet und  betriebsbereit.

Zentrum als Schaltzentrale

Das Erholungshaus ist Impfzentrum und damit die logistische Schaltzentrale für die Impf-Aktivitäten.
 
Nach den Vorgaben des Landes sollen, sobald der Impfstoff bereit steht, zunächst besonders schutzbedürftige Personengruppen in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern und das jeweilige Personal geimpft werden. Das wird durch mobile Impf-Teams am jeweiligen Ort umgesetzt.
Geimpft werden wird zweifach in einem zeitlichen Abstand von sechs Wochen.

Möglichkeiten zur Impfung für andere Gruppen der Bevölkerung sind ab 8. Februar 2021 geplant. Zunächst ist die Gruppe der über 80 Jahre alten Menschen an der Reihe.
Das Erholungshaus ist nicht vorgesehen für spontane Impfungen ohne Termin.
Im Haus sind vier sogenannte "Impfstraßen" eingerichtet für insgesamt 400 Impfungen pro Tag. Der Einsatz ist täglich, auch an den Wochenenden, vorgesehen.
Die Impfungen werden durch niedergelassene Ärzte vorgenommen, unterstützt durch weiteres Personal.

Zur Wahl des Gebäudes

Das Gebäude an der Nobelstraße in Leverkusen-Wiesdorf ist zentral zentrumsnah gelegen, ist mit Bussen gut zu erreichen, hat ausreichend Parkplätze im Umfeld und hat geeignete Räumlichkeiten und Technik.
Das Land übernimmt die Finanzierung der Impfzentren in den Städten, Kreisen und Gemeinden.

Vielen Dank fürs Teilen


Seniorin Elisabeth Eckert bei der Impfung. OB Uwe Richrath (lks.) beim Impfstart in der Wiesdorfer Pflegeresidenz.
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