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6. Mai: Astrazeneca-Impfungen freigegeben

Für den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca haben Bund und Länder die Abfolge der Impfungen nach Alter und bestimmten Gruppen, also die Priorität, aufgehoben.
Wer möchte, kann sich ab sofort in Arztpraxen, etwa beim Hausarzt, impfen lassen. Der Impfstoff wird in erster Linie für Menschen über 60 Jahren empfohlen. Jüngere können sich nur nach sorgfältiger Aufklärung und Beratung mit dem Arzt auch mit ihm impfen lassen. Zudem kann der Arzt den Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung von vier bis 12 Wochen individuell in Absprache mit dem Patienten festlegen.

Stadt hat keine Restdosen

Das Gesundheitsministerium des Landes hat mit einem neuem Erlass vom 24. März geregelt, dass etwaige Impfdosen, die übrig sind, an bestimmte Impfberechtigte mit chronischen Vorerkrankungen (nach Paragraph 3 Absatz 2 der Corona-Impfverordnung) verimpft werden können.

Die Stadt Leverkusen hat keine solchen Restdosen. Vielmehr wird der wöchentlich durch das Land zugewiesene Impfstoff verimpft.  

Link zur Seite des Ministeriums       

AstraZenca: uneingeschränkt nur für über 60jährige

31. März: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben beschlossen, den Impfstoff von AstraZeneca uneingeschränkt nur noch bei Menschen über 60 Jahren einzusetzen. Sie folgen damit einer neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Das Landesministerium hat gestern bereits einen vorläufigen Impfstopp aller Personen unter 60 Jahren angeordnet.

Auch im Leverkusener Impfzentrum muss daher umgeplant werden. Für Mittwoch und Gründonnerstag waren ursprünglich rund 700 Impfungen unter anderem von Lehrenden an Grundschulen sowie Erziehenden in Kitas angesetzt. Mittwochs können die Impflinge kurzfristig mit Restmengen des Impfstoffs BioNTech versorgt werden. Für Betroffene, die am Gründonnerstag ihren Impftermin noch nicht abgesagt haben, wird ebenfalls versucht, ersatzweise BioNTech vom Land zu bekommen. Ob dies realisierbar ist und wie viel Impfstoff von BioNTech vom Land tatsächlich geliefert werden kann, ist noch nicht absehbar.

Nach Einschätzung von Dr. Martin Oehler, dem Leiter des Gesundheitsamtes, durchkreuzt die neue Einschränkung die aktuelle Impfstrategie. "Aufgrund neuer vorliegender Erkenntnisse und daraus resultierend einer neuen Risikobewertung durch die zuständigen Fachbehörden wurde nun empfohlen, den Wirkstoff nicht mehr uneingeschränkt an Menschen unter 60 Jahren zu verabreichen. Dadurch fehlt nun ein großer Teil der eingeplanten Impfstoffmenge für diesen Personenkreis." 
Die Strategie, die insbesondere auf eine großflächige Impfung durch niedergelassene Ärzte gesetzt habe, erhalte dadurch ebenfalls einen Rückschlag. Es bleibe zu hoffen, dass stattdessen die übrigen Impfstoffe, unter anderem der Wirkstoff von BioNTech, stärker in der Breite zum Einsatz kommen könnten. "Ein zeitlicher Verzug in der Impfstrategie wird sich dennoch leider nicht verhindern lassen."

Einzelfallentscheidungen bei Vorerkrankungen

Die Impfungen in Deutschland werden gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durchgeführt und sind gesetzlich in der Corona-Impfverordnung des Bundes geregelt. Die Verordnung unterscheidet zwischen verschiedenen Gruppen von Impfberechtigten und legt die Reihenfolge der Impfungen fest. Menschen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen und einem sehr hohen Sterberisiko sind dabei grundsätzlich erst ab der zweiten Priorisierungsstufe impfberechtigt. Diese Impfungen haben ab 6. April in den Hausarztpraxen begonnen. Impfberechtigte sollten sich an ihre jeweiligen Haus- oder Fachärzte wenden. Alle der Kassenärztlichen Vereinigung angeschlossenen Ärzte dürfen Schutzimpfungen durchführen.

Sofern Betroffene jedoch ihre vorliegende Erkrankung innerhalb der Priorisierung gemäß Corona-Impfverordnung nicht oder nicht angemessen berücksichtigt sehen, können sie einen Antrag auf Einzelfallentscheidung stellen.

Dabei gibt folgende Möglichkeit: 

  • Wenn die Erkrankung nicht in der Corona-Impfverordnung aufgelistet ist, die Betroffenen aber glauben, dass ihre Erkrankung eine vergleichbare Gefährdung bedingt, können sie einen Gleichstellungsantrag stellen. Ein einfaches ärztliches Attest ist der Nachweis. Sofern der Antrag bewilligt wird, werden Sie der entsprechenden in der Corona-ImpfVO genannnten Priorisierungsstufe (s.o.) zugeordnet. Die Impfungen für diese Gruppen beginnen voraussichtlich frühestens ab Ende März. 

Alle Anträge sollten inklusive ärztlichem Attest an die Stadt Leverkusen unter der Mailadresse coronastadt.leverkusende gerichtet werden. Nach Prüfung der Anträge durch das örtliche Gesundheitsamt werden die Bescheide der oder dem Antragsteller von der Stadt übermittelt.

Impfdosen für über 80jährige

23. März: Über 80jährige Leverkusenerinnen und Leverkusener, die bislang noch nicht geimpft wurden, haben aktuell gute Chancen, einen Impftermin bei der Kassenärztlichen Vereinigung machen zu können.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine zusätzliche Versorgung der Impfzentren mit BioNTech-Impfdosen in die Wege geleitet.
Inzwischen stehen daher auch in Leverkusen bis Mitte April kurzfristig weitere Impftermine für die Zielgruppe zur Verfügung.

Die Terminvergabe läuft nach wie vor über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.
Wer Unterstützung braucht, kann sich an die Leverkusener Impfpaten wenden.

 Informationen zu den Terminkapazitäten unter: www.kvno.de

Impfungen werden fortgesetzt

Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca werden wieder aufgenommen. Die Europäische Arzeimittelagentur ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vorteile weiterhin gegenüber dem Risiko von Nebenwirkungen überwiegen. Über die neuen Erkenntnisse und Hinweise werden die impfbereiten Menschen vorab informiert.
In Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen ab Freitag, 19. März, bestimmte Berufsgruppen wieder mit AstraZeneca geimpft werden.
Infos: Landesportal NRW

Die ersten Impfungen haben am ersten Tag im Impfzentrum der Stadt im Erholungshaus 137 Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren bekommen. Es war jeweils die Erstimpfung, die zweite Impfung folgt im Abstand von Wochen. Der Impfstoff stammt von BioNTech/Pfizer. Die Eheleute Irma und Walter Westmeier, beide 92 Jahre alt, waren die ersten beiden der impfbereiten Besucher, die von Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßt wurden.

Die Bilanz des ersten Tages war aus Sicht der Verantwortlichen erfolgreich. Rund 51 Minuten dauerte ein Impfgang für jede und jeden - von der Anmeldung bis zur 30-minütigen Wartezeit inklusive. In der ersten Woche rechnen Ärzte, Maltester Hilfsdienst und Feuerwehr mit 130 bis 140 Impfungen täglich. Diese Zahl kann auf bis zu 400 Impfungen pro Tag (7-Tages-Woche) gesteigert werden, sobald mehr Impfstoff bereitsteht. Für eine Impfung musste und muss auch künftig vorab ein Termin über die Kassenärztliche Vereinigung vereinbart werden.

13. Januar: Impfzentrum übergeben

Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

Hier das Video zur Pressekonferenz am 13. Januar:

Wie in ganz Nordrhein-Westfalen ist auch in Leverkusen am 27. Dezember mit den ersten Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen worden. Wie alle anderen Städte sind zunächst 180 Impfdosen des zugelassenen BioNTech-Wirkstoffes ausgeliefert. Rund 1300 weitere Dosen bis Monatsende sind angekündigt. Weitere 1500 Dosen sollen bis Ende Januar kommen.

Die Impfungen werden, wie festgelegt, zuerst nach und nach  ausschließlich in Pflegeinrichtungen durch die mobilen Impfteams vorgenommen. Als eine der Ersten wurde Elisabeth Eckert (96) in der "Pflegeresidenz" in Wiesdorf geimpft. Sorgen vor der Impfung hatte sie nicht: "Ich halte das für sehr wichtig. Der Arzt hat es auch gut gemacht."

Insgesamt erhielten am ersten Impftag 40 Bewohnende und 60 Mitarbeitende der Senioreneinrichtung die Impfung.
Tage zuvor wurden Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige sowie das Pflegepersonal von einem Arzt über die Impfung informiert. Abgeklärt wurden dabei die medizinische Vorgeschichte und auch alle Fragen rund um die Impfung. Die Impfung ist freiwillig.

"Impfung rettet Leben"

Grundsätzlich wird sie nur dann durchgeführt, wenn keine Komplikationen vorliegen und eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung vorliegt. Sie muss im Abstand von mindestens drei Wochen wiederholt werden, um einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten.
Oberbürgermeister Uwe Richrath informierte sich vor Ort über den Impfstart. Er sagte: "Ich bin sehr froh, dass wir jetzt endlich den Impfstoff haben. Es ist ein großer Hoffnungsschimmer, so dass wir wenigstens etwas zuversichtlicher in das neue Jahr 2021 gehen können. Ich hoffe sehr, dass dann die Impfbereitschaft möglichst groß ist. Denn diese Impfung rettet Leben."

Ab 27. Dezember ist mit den ersten Impfungen begonnen worden.
Zunächst wird noch nicht genug Impfstoff für alle zur Verfügung stehen.
Daher gibt es eine Reihenfolge der Gruppen, die geimpft werden. Zuerst werden besonders schutzbedürftige Personengruppen geimpft: Menschen in Alten- und Pflegeheimen, in bestimmten Bereichen von Krankenhäusern und das jeweilige Personal, Menschen ab 80 Jahren.  
Informationen zum Ablauf der Impfkampagne in NRW finden Sie hier.

In Leverkusen ist das Erholungshaus der Bayer-Kulturabteilung an der Nobelstraße in Wiesdorf als Impfzentrum eingerichtet und  betriebsbereit.

Zentrum als Schaltzentrale

Das Erholungshaus ist Impfzentrum und damit die logistische Schaltzentrale für die Impf-Aktivitäten.
 
Nach den Vorgaben des Landes sollen, sobald der Impfstoff bereit steht, zunächst besonders schutzbedürftige Personengruppen in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern und das jeweilige Personal geimpft werden. Das wird durch mobile Impf-Teams am jeweiligen Ort umgesetzt.
Geimpft werden wird zweifach in einem zeitlichen Abstand von sechs Wochen.

Möglichkeiten zur Impfung für andere Gruppen der Bevölkerung sind ab 8. Februar 2021 geplant. Zunächst ist die Gruppe der über 80 Jahre alten Menschen an der Reihe.
Das Erholungshaus ist nicht vorgesehen für spontane Impfungen ohne Termin.
Im Haus sind vier sogenannte "Impfstraßen" eingerichtet für insgesamt 400 Impfungen pro Tag. Der Einsatz ist täglich, auch an den Wochenenden, vorgesehen.
Die Impfungen werden durch niedergelassene Ärzte vorgenommen, unterstützt durch weiteres Personal.

Zur Wahl des Gebäudes

Das Gebäude an der Nobelstraße in Leverkusen-Wiesdorf ist zentral zentrumsnah gelegen, ist mit Bussen gut zu erreichen, hat ausreichend Parkplätze im Umfeld und hat geeignete Räumlichkeiten und Technik.
Das Land übernimmt die Finanzierung der Impfzentren in den Städten, Kreisen und Gemeinden.

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