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Archiv: Aktuelle Infos

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2. KW.: 11. bis 17. Januar

Corona-Fälle: Übersicht (Woche)

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
17. Januar 3985 44 2548 1393 122,8
16. Januar 3959 43 2501 1415 122,8
15. Januar 3941 43 2457 1441 133,8
14. Januar 3897 42 2403 1452 138,0
13. Januar 3852 42 2379 1431 141,1
12. Januar 3818 42 2324 1452 141,1
11. Januar 3793 42 2298 1453 145,4

Zur Lage in Leverkusen

Der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt, Dr. Martin Oehler, zur Lage in Leverkusen (Stand: 15. Januar 2021)

Frage: Die Inzidenzzahlen in dieser Woche zeigen eine rückläufige Tendenz. Ist das ein Hinweis zum vorsichtigen „Aufatmen“?
Antwort Dr. Oehler: Auf den ersten Blick zeigen diese Zahlen nur für sich genommen eine erfreuliche Entwicklung im Vergleich zum sprunghaften Anstieg nach den Feiertagen. Ob das aber eine anhaltende Entwicklung ist, ist sehr fraglich und bleibt abzuwarten. Klar ist: Von dem Ziel, die Inzidenz auf das Level unter 50 zu bringen, sind wir noch sehr weit entfernt. Daher ist es umso wichtiger, dass die Impfkapazitäten und damit die Impfungen fortlaufend ausgeweitet werden.  
 
Frage: Knapp drei Wochen nach dem Start: Wie ist denn die bisherige Bilanz der Impfungen in unserer Stadt?
Antwort Dr. Oehler: Wie der Bund auch sagte "ruckelte" es anfänglich. Doch trotz begrenzter verfügbarer Impfstoffdosen, kann sich die Anfangsbilanz sehen lassen. Am, Montag, 18. Januar, werden alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeitenden in den  Alten- und Seniorenheimen die erste Impfung erhalten haben. 1800 Menschen sind bisher geimpft. Die Bereitschaft ist hoch.   
Neben den beiden Impfstoffen von BioNtech und Moderna steht jetzt auch die Zulassung von Astrazeneca bevor. Letzterer hat nicht so hohe Anforderungen an die Bereitstellung und kann  daher in jeder Hausarzt-Praxis verimpft werden. Wir können die begründete Hoffnung haben, dass wir zu Sommer hin so die sogenannte "Herdenimmunität" erreichen können. Das setzt allerdings auch eine ausreichend hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung voraus.
Das ist wichtig, denn wir sind in einem heiklen Wettlauf mit dem Infektionsgeschehen.

Frage:  Was für einen „Wettlauf“ meinen Sie in dem Zusammenhang?
Antwort Dr. Oehler: Wir haben zwei Faktoren, die das Infektionsgeschehen negativ vorantreiben: Die winterliche Jahreszeit mit einer erhöhten Anfälligkeit und die neu aufgetauchten  Mutationen des Corona-Virus. Diese, in Großbritannien und Südafrika zuerst nachgewiesenen, sind vergleichsweise deutlich ansteckender als die bekannte Virus-Variante. Die Impfungen jetzt schützen auch dagegen – so ist der Wissensstand.
Das bedeutet: Je mehr Menschen zügig geimpft werden, desto mehr sind sie auch gegen diese Mutationen geschützt.
Doch bis dahin liegen noch schwierige Monate vor uns allen.
Daher: Schützen Sie sich und andere durch Masketragen, Hygiene und Abstand und verzichten Sie auf vermeidbare Kontakte mit anderen.

15. Januar: weiterer Todesfall

Mittlerweile sind 44 Tote infolge einer Erkrankung mit dem Corona-Virus zu beklagen. Am 13. Januar verstarb eine 96jährige Leverkusenerin. Am 15. Januar ist eine 73jährige Frau aus Leverkusen verstorben. Sie hatte Vorerkrankungen.

13. Januar: Impfzentrum übergeben

Voraussichtlich am 1. Februar geht das stadtweite Impfzentrum im Erholungshaus an der Nobelstraße an den Start. Zunächst sind die Leverkusenerinnen und Leverkusener, die über 80 Jahre alt sind, an der Reihe und können sich impfen lassen. Das sind rund 10 000 Menschen. Sie werden ab 18. Januar per Post informiert, auch über die Termin-Anmeldung. Ab 25. Januar können Termine vereinbart werden.
Am 13. Januar ist das Impfzentrum im Erholungshaus von der Eigentümerin des Gebäudes, der Bayer AG, offiziell an die Stadt übergeben worden.
Mehr zum Thema in der Pressemitteilung der Stadt

12. Januar: Regionale Regelungen

Wenn das Infektionsgeschehen in einer Region es erfordert, tritt eine Einschränkung des Bewegungsradius in Kraft. Aktuell gilt das für folgende Kreise in Nordrhein-Westfalen: für die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, den Oberbergischen Kreis und den Kreis Recklinghausen. Dort liegt die Inzidenz jeweils über dem Wert von 200.
Das bedeutet: Menschen, die in diesen Kreisen leben oder Menschen, die in diese Gebiete wollen, können das nur in einem Umkreis von 15 Kilometern ab der Grenze des jeweiligen Heimatortes tun. Ausnahmen davon sind etwa der Beruf, Pflege von Angehörigen, Besuch von engen Familienmitgliedern und "ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe".
Damit entspricht das Land dem Beschluss der jüngsten Bund-Länder-Konferenz am 5. Januar.
Der Link zur Corona-Regionalverordnung (gültig ab 12. bis 31. Januar) 
 

11. Januar: weiterer Todesfall

Eine 70-jährige Leverkusenerin mit Vorerkrankungen, die mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am 10. Januar leider verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt 42.
Seit März 2020 wurden in Leverkusen 3.793 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, 2.298 sind mittlerweile genesen. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen bei 145,4.

1. KW: 4. bis 10. Januar

4. bis 10. Januar 2021

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
10. Januar 3784 41 2278 1465 155,7
9. Januar 3758 41 2251 1466 146,0
8. Januar 3722 39 2235 1448 137,4
7. Januar 3671 39 2206 1426 119,1
6. Januar 3621 39 2181 1401 103,8
5. Januar 3587 38 2175 1374 102,6
4. Januar 3555 34 2172 1349 102,0

Zur Lage in Leverkusen

Der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt, Dr. Martin Oehler, zur Lage in Leverkusen (Stand: 8. Januar 2021)

Frage: Die Infektionszahlen steigen seit dieser Woche wieder an. Was sagt das über die aktuelle Lage?

Antwort Dr. Oehler: Der Anstieg jetzt hat mit den eingeschränkten Diagnose-Verfahren während der Feiertage zu tun. Zugleich wird in den kommenden Tagen weiter die negative „Ernte der Feiertage“, bedingt durch die gesteigerten Kontakte, eingefahren.

Frage: Nun besteht der Lockdown mit den stark einschränkenden Maßnahme seit Mitte Dezember und ist jetzt verlängert. Wie kommt es, dass die Inzidenz weit von der 50er-Grenze entfernt bleibt?
Antwort Dr. Oehler:  Um das nachzuvollziehen, muss man davon ausgehen: Das Corona-Virus insgesamt ist in der Breite der Bevölkerung angekommen. Daher liegen die Wege der Übertragung mittlerweile vor allem im familiären, privaten Bereich. Und dieser Bereich wird von den Maßnahmen nur schlecht erreicht.
Umso wichtiger ist die Selbstverantwortung und Fürsorge. Gerade jetzt ist es wichtig, so das Infektionsgeschehen eindämmen zu helfen.

Frage: Was meinen Sie damit?  
Antwort Dr. Oehler: Jetzt in den Wintermonaten erhöht sich die Sterblichkeit auch bei den an Covid-19 erkrankten Menschen. Zugleich können die zahlenmäßig noch sehr eingeschränkten Impfungen aktuell noch gar keinen Einfluss haben.  
Das „A und O“ ist daher: So wenig Kontakte wie möglich – vor allem privat, Zuhause. Private Besuche sollten stark eingeschränkt werden und wenn, dann sollte unbedingt eine Maske getragen werden. Das ist ein Appell.
Von unserem Verhalten jetzt hängt es ab, wie viele Todesfälle wir zu beklagen haben werden, bis in einigen Monaten das Infektionsgeschehen durch die dann ausgedehnteren Impfungen wirklich eingegrenzt werden kann.

9. Januar: weitere Todesfälle

Ein 73-jähriger Leverkusener mit Vorerkrankungen, der mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am 8. Januar verstorben. Ein 86-jähriger Leverkusener ist am 7. Januar verstorben.
Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen leider auf insgesamt 41.

8. Januar: Maskenpflicht verlängert

Die Maskenpflicht für bestimmte Bereiche in der Stadt ist bis zum 31. Januar verlängert. Die Allgemeinverfügung der Stadt dazu ist im Amtsblatt von heute veröffentlicht. Sie nennt und kennzeichnet die Gebiete und die Zeiten, wo und wann eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist. Weiterhin gilt sie in den Fußgängerzonen in der City Wiesdorf, in Opladen und Schlebusch, teils in genannten benachbarten Straßen und zwar werktags von 10 Uhr bis 19 Uhr. Im unmittelbaren Umfeld vor Schulen und Kitas sowie anderer Bildungseinrichtungen, sofern sie geöffnet haben. Außerdem im Umfeld von Verwaltungsgebäuden mit Publikumsverkehr zu den Öffnungszeiten.  
Der Link zum Amtsblatt

8. Januar: Landesverordnung aktualisiert

Inhaltlich wie erwartet, hat das Land heute die Verordnung zum Schutz vor dem Corona-Virus aktualisiert. Die Einschränkungen wurden zum einen zeitlich verlängert; Anderes geanuer gefasst oder verschärft. Sie gilt ab 11. Januar. Gleichzeitig ist auch die Corona-Betreuungsverordnung angepasst. Sie beinhaltet die Maßnahmen zur Betreuung für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Pflegeheime und Ähnliches. Der Schulbetrieb wird bis zum Monatsende grundsätzlich als Distanzunterricht/Homeschooling angeboten. In den Kitas besteht weiterhin ein eingeschränkter Pandemie-Betrieb. Sie gilt auch zunächst bis Ende Januar.
Link zur Corona-Schutzverordnung (ab 11. Januar)
Link zur Corona-Betreuungsverordnung (ab 11. Januar)

Wichtige Änderungen:
In der Corona-Schutzverordnung
- Wie in der Bund-Länder-Konferenz beschlossen, dürfen im öffentlichen Raum nur noch Angehörige eines Haushalts sowie eine andere Person aus einem anderen Haushalt zusammenkommen. Letztere kann von zu betreuenden Kindern begleitet werden (Paragraph 2, Absatz 2)
- Kontakte in Belegschaft und mit Kunden sollen möglichst vermieden werden, unter anderem durch die großzügige Nutzung von Heimarbeit (Paragraph 1, Absatz 4)

5. Januar: Lockdown wird verlängert

Die Bund-Länder-Konferenz zum Thema Corona hat am 5. Januar beschlossen, den jetzigen Lockdown mit seinen Einschränkungen bis zum 31. Januar zu verlängern beziehungsweise inhaltlich zu erweitern. So werden private Zusammenkünfte auf Angehörige des eigenen Hausstandes mit maximal einer weiteren Person gestattet. Starke Einschränkungen beziehungsweise Schließungen bis Monatsende betreffen auch die Einrichtungen zur Kinderbetreuung (Kitas, Kindertagespflege) und Schulen. Die Länder werden jetzt diesen Beschluss in ihre jeweilige Landesverordnung umsetzen.
Links zum Beschluss und zur Seite der Bundesregierung

4. Januar: weitere Todesfälle

Am 4. Januar sind vier weitere Patienten, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, verstorben. Die Leverkusener waren 79, 85 und 87 Jahre alt, eine Patientin war 82 Jahre. Eine 71-jährige und eine 92-jährige Leverkusenerin sind am 2. Januar 2021 verstorben. Ein 55-jähriger Leverkusener verstarb am 31. Dezember, ein 49-jähriger Leverkusener am 29. Dezember.
Alle Patienten waren mit dem Corona-Virus infiziert und hatten Vorerkrankungen.
Seit März sind aktuell insgesamt leider 39 Menschen in der Stadt, die an Covid 19 erkrankten, verstorben.

53. KW: 28. Dezember bis 3. Januar 2021

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
3. Januar 3529 34 2165 1330 89,8
2. Januar 3519 33 2154 1332 98,9
1. Januar 2021 3497 32 2119 1346 100,8
31. Dezember 3476 32 2119 1325 97,1
30. Dezember 3451 31 2087 1333 107,5
29. Dezember 3419 31 1991 1397 97,7
28. Dezember 3387 31 1879 1477 102,6

29. Dezember: Inzidenzzahl sinkt - Maskenpflicht angepasst

Die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen ist in Leverkusen erneut gesunken – heute liegt sie bei 97,7 und damit erstmals wieder unter einer Inzidenz von 100.

Daher hebt die Stadt Leverkusen durch eine neue Allgemeinverfügung die bisher geltende auf. Bis auf Weiteres gilt die Maskenpflicht wieder ausschließlich in den Fußgängerzonen der Stadt und ihren benachbarten Gebieten wie der Hauptstraße in Wiesdorf und der Kölner Straße sowie Teilen der Düsseldorfer Straße in Opladen - außerdem in der Umgebung von Kindertagesstätten, Schulen und Verwaltungsgebäuden.
Link zur Allgemeinverfügung (Amtsblatt Nr. 73; mit Böllerverbot)
Geltende Maskenpflicht: Amtsblatt Nr. 69
und Amtsblatt Nummer 68

"Ich rate dennoch dringend dazu, die Maske weiter zu tragen - auch außerhalb der Zonen, die durch Ortsrecht festgelegt sind", appelliert Oberbürgermeister Uwe Richrath. "Konsequentes Maskentragen reduziert das Infektionsrisiko maßgeblich. Denn überall dort, wo sich Menschen begegnen, entsteht ein Infektionsrisikio. Hinzu kommt, dass das Maskentragen und die Handhygiene die einfachsten Mittel sind, um sich vor Infektionen zu schützen. Trotz der derzeit sinkenden Zahlen möchte ich an jede Leverkusenerin und jeden Leverkusener appellieren, weiter durch Vorsicht und umsichtiges Verhalten dazu beizutragen, dass diese Momentaufnahme zum Trend werden kann." 

Generell behält sich die Stadt Leverkusen vor, die Maskenpflicht wieder auszuweiten, sollte die Inzidenz abermals steigen. Erforderlich geworden war die erweiterte Maskenpflicht, weil Leverkusen kurz vor Weihnachten fast die 7-Tages-Inzidenz von 200 erreicht hatte. "Sollte die Entwicklung wieder in diese Richtung gehen, müssen wir derartige Maßnahmen erneut ergreifen", so Oberbürgermeister Uwe Richrath. "Unser Ziel ist es, unter eine 7-Tages-Inzidenz von 50 zu kommen."

 

28. Dezember: 31. Todesfall

Eine 88jährige Leverkusenerin, die mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am Sonntag, 27. Dezember, leider verstorben. Sie hatte auch Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Leverkusen auf insgesamt 31.
Seit März 2020 wurden in Leverkusen 3.387 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet, 1.879 von ihnen sind wieder genesen.
Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen bei 102,6.

52. KW: 21. bis 27. Dezember

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
27. Dezember 3382 30 1856 1496 133,1
26. Dezember 3357 30 1856 1471 144,1
25. Dezember 3332 30 1835 1467 158,2
24. Dezember 3317 29 1820 1468 173,5
23. Dezember 3276 29 1801 1446 177,7
22. Dezember 3260 29 1789 1442 186,9
21. Dezember 3220 29 1749 1442 191,2

27. Dezember: Impfungen begonnen

Impfstart mit 180 Dosen: Als eine der ersten hat sich die 96jährige Elisabeth Eckert gegen das Corona-Virus impfen lassen. Die Senioreneinrichtung "Pflegeresidenz" in Wiesdorf war Ort der ersten Impfungen. 100 Menschen dort, Bewohnenende und Mitarbeitende, sind geimpft worden. Bis Ende Januar wird mit insgesamt 2800 angelieferten Dosen gerechnet.
Zunächst werden Bewohnende und Mitarbeitende in den insgesamt 12 Senioren- und Pflegeeinrichtungen der Stadt geimpft. Die Impfung mit dem BioN-Tech-Wirkstoff ist zweifach. 
Mehr dazu hier

25. Dezember: 30. Todesfall

Eine 93jährige Leverkusenerin, die mit dem Corona-Virus infiziert war, ist am 23. Dezember leider verstorben. Sie hatte zudem Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle in der Stadt erhöht sich damit auf 30 Menschen. 

21. Dezember: Einreise aus Großbritannien und Südafrika

Wegen aktueller Meldungen über eine deutlich ansteckendere Mutation des Corona-Virus in Großbritannien und Südafrika hat das Land eine Einreiseverordnung aus diesen Ländern erlassen. Demnach besteht für Einreisende ab sofort und seit dem 11. Dezember eine zehntägige Quarantäne. Zudem müssen sich Einreisende vor oder bei der Einreise testen lassen. Nach fünf Tagen der Quarantäne kann ein negativer Test die Dauer der Quarantäne verkürzen.
Link zur Verordnung (ab 21. Dezember bis zum 17. Januar 2021)

51. KW: 14. bis 20. Dezember

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
20. Dezember 3165 29 1749 1387 180,8
19. Dezember 3122 29 1731 1362 172,8
18. Dezember 3074 29 1709 1336 169,2
17. Dezember 3034 29 1689 1316 168,6
16. Dezember 2986 29 1686 1271 169,8
15. Dezember 2955 26 1674 1255 181,4
14. Dezember 2907 25 1652 1230 179,6

18. Dezember: Zur Lage in Leverkusen

Dr. Martin Oehler, der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt, beantwortet Fragen zur aktuellen Situation (Stand: 18. Dezember)

Frage: In dieser Woche bewegten sich die täglichen Inzidenz-Werte um 170. Was bedeutet das?
Antwort:
Im Unterschied zum landesweiten Durchschnitt steigen die Werte bei uns zur Zeit nicht kontinuierlich, sondern haben ein gewisses Plateau erreicht. Wenn man das zudem mit der Entwicklung in Sachsen vergleicht, wo Inzidenzwerte von 1000 erreicht werden, ist unser ‚Plateau‘ schon ein Erfolg. Allerdings ein sehr bescheidener. Immerhin ist aber die Eskalation, die mancherorts in Deutschland bereits zu beobachten ist, bei uns bislang ausgeblieben.

Frage: Ab 27. Dezember wird der erste Impfstoff  an die Kommunen ausgeliefert. Wie sieht der Impfstart aus?
Antwort:
Zum Start werden Bewohner und Personal in den Senioren- und Pflegeheimen geimpft. Das geht  nicht von heute auf morgen. Klar ist, zu Anfang steht noch nicht genügend Impfstoff bereit, so dass wir im ersten Ansatz eine vollständige Abdeckung nicht garantieren können. Die Impfungen in den Heimen werden durch mobile Teams vor Ort gemacht. Die Dauer dieser Phase kann noch nicht verlässlich angegeben werden.
Das Impfzentrum im Erholungshaus wird in dieser ersten Phase sicher nicht seinen Impf-Betrieb starten.  

Ich möchte alle um Geduld bitten. Im Laufe des kommenden Jahres werden mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen, die Abläufe werden routiniert sein. Ansprechpartner für diese Terminvergabe im Impfzentrum ist die Kassenärztliche Vereinigung, die eine zentrale Telefonnummer dafür schalten wird. Das ist aber jetzt noch Zukunftsmusik. Insgesamt ist es ein Weg der kleinen Schritte.

Frage: Das heißt auch: Für eine Entwarnung ist es zu früh?
Antwort:
Viel zu früh - auch nach ein oder zwei Monaten Impfaktion. Das reicht nicht, die Infektionsketten zu unterbrechen. Das Impfen entfaltet erst langsam seine Wirksamkeit.

Umso mehr müssen wir uns alle weiterhin an die Schutzregeln und Maßnahmen halten: Maske, Abstand, Hygiene.
Verzichten Sie auf vermeidbare Kontakte, Weihnachten nur im engsten Kreis, Silvester in diesem Jahr einmal anders. Das ist weiterhin das Wesentliche, um neue Erkrankungen und weitere Tote vermeiden zu helfen.  

Info zum Thema Impfung hier

15./16. Dezember: weitere Todesfälle

Leider sind vier weitere Todesfälle in der Stadt zu beklagen. Eine 88jährige Frau und ein 84jähriger Mann sind am Montag verstorben. Am Sonntag verstarb ein 90jähriger Mann. Eine 80jährige verstarb bereits in der Vorwoche, die Meldung an das Gesundheitsamt erfolgte erst jetzt. Alle erkrankten Patienten waren mit dem Corona-Virus infiziert und hatten Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle in Leverkusen steigt somit auf insgesamt 29.

Ab 14. Dezember: Maskenpflicht ausgeweitet

17. Dezember: Die Stadt hat die Geltungsdauer, an die der Landesverordnung angepasst, bis zum 10. Januar verlängert und per Amtsblatt mitgeteilt.

Bisher gilt die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz draußen in der Stadt zu tragen für die Fußgängerzonen und angrenzende Straßen.
Seit 14. Dezember ist sie ausgeweitet und zwar auf das unmittelbare Umfeld (Umkreis von 150 Metern)
- von Schulen, Kindertagesstätten, Berufsschulen und anderen Bildungseinrichtungen
- der Verwaltungsgebäude der Stadt mit Publikumsverkehr sowie deren Parkplätze an der Haus-Vorster Straße 8, Miselohestraße 4, Goetheplatz 1 bis 4 und des Bayer-Erholungshauses, Nobelstraße 37. 
Die Masken müssen während der Betriebszeiten bzw. in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr getragen werden.

Link zum Amtsblatt der Stadt mit der Verfügung

#LEVmitMaske

Erholungshaus wird zum Impfzentrum

Das Erholungshaus an der Nobelstraße wird zum Impfzentrum für die Stadt. Das haben Stadt und Krisenstab beschlossen und damit ein Angebot der Eigentümerin Bayer AG angenommen. Das Gebäude ist normalerweise die Veranstaltungsstätte der Bayer-Kulturabteilung.

Das Erholungshaus wird für die kommende Zeit die logistische Schaltzentrale für die Organisation der zukünftigen Impfungen. Bis Mitte Dezember soll es eingerichtet werden. Das Land übernimmt die Finanzierung und gibt die Vorgaben für Ablauf und Zeitplan landesweit vor.  
Mehr dazu in der Pressemitteilung der Stadt

50. KW: 7. bis 13. Dezember

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
13. Dezember 2869 25 1641 1203 174,1
12. Dezember 2840 25 1636 1179 182,0
11. Dezember 2798 25 1605 1168 183,2
10. Dezember 2758 25 1595 1138 182,0
9. Dezember 2705 25 1587 1093 182,6
8. Dezember 2655 25 1565 1065 171,0
7. Dezember 2610 24 1565 1021 164,9

8. Dezember: 25. Todesfall

Eine 76jährige Leverkusenerin, die mit Covid 19 infiziert war, ist am Sonntag, 6. Dezember, leider verstorben. Sie hatte Vorerkrankungen.
Damit sind in der Stadt insgesamt 25 Todesfälle zu verzeichnen.
Seit März 2020 wurden 2.655 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 1.565 von ihnen sind mittlerweile genesen.
Aktuell liegt die Inzidenz der Neuinfektionen bei 171.

4. Dezember: weiterer Todesfall

Am Vortag ist eine 71jährige Leverkusenerin, die mit dem Corona-Virus infiziert war, leider verstorben. Sie hatte zudem Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der Stadt auf 24.

49. KW: 30. November bis 6. Dezember

Datum                      
Bestätigte
Infektionsfälle
darunter: Todesfälle        darunter:
Genesene 
Erkrankte Inzidenz*
6. Dezember 2581 24 1541 1016 160,0
5. Dezember 2539 24 1541 974 148,4
4. Dezember 2507 24 1541 942 149,6
3. Dezember 2459 23 1462 974 147,8
2. Dezember 2406 23 1425 958 152,1
1. Dezember 2375 23 1395  957 172,2
30. November 2340 23 1302 1015 177,1

Allgemeinverfügung: Quarantäne und Maskenpflicht

Sie gilt ab 1. bis 20. Dezember 2020 und beinhaltet zum einen eine Anordnung mit genauen Vorgaben für die häusliche Quarantäne von Infizierten und deren Haushaltsmitglieder. Diese müssen sich direkt in Quarantäne begeben, sobald das positive Testergebnis des Infizierten vorliegt.
Damit schließt die Stadt die zeitliche Lücke zwischen positiver Testung und Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt.

Zudem wird die Maskenpflicht in den drei Einkaufs-Schwerpunkten Wiesdorf, Opladen und Schlebusch zum Teil auf weitere Straßen in der Umgebung der Fußgängerzonen ausgedehnt.
In Wiesdorf gilt sie zusätzlich an der Hauptstraße. In Opladen an der Kölner Straße sowie Düsseldorfer Straße im Bereich Berliner Platz bis zur Altstadtstraße/Gerichtsstraße. In Schlebusch ist unverändert die Fußgängerzone benannt.
Link zur Allgemeinverfügung der Stadt (erschienen im Amtsblatt 64/2020)

Land: Quarantäne-Verordnung

Auch das Land hat zum Thema Quarantäne eine Verordnung veröffentlicht. Sie deckt sich im Wesentlichen mit der Allgemeinverfügung der Stadt. Kleine Unterschiede gibt es bei einzelnen Fristen. 
Link zur Quarantäne-Verordnung (ab 30. November bis 20. Dezember)

Ältere Informationen

Ältere Informationen der vergangenen Monate seit März 2020 stehen auf dieser Seite in der Info-Box "Archiv" zum Download zur Verfügung. Sie sind jeweils wochenweise und zeitlich aufsteigend gegliedert.

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