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Flutschäden: städtische Gebäude
Wegebauer im Einsatz

Wegebauer im Einsatz

Viele Wege an Wupper, Dhünn, Wiembach oder Mühlenbach hat die Flut im Juli unterspült. Jetzt sind sie sehr holprig, wenn nicht unbenutzbar.
Wegebauer sind nun im Einsatz. Mit einer neuen, umweltfreundlichen Methode richten sie den Unterbau, die tragende Schicht, wieder her.

Mit Fräse und Schredder

Insgesamt rund 28 000 Quadratmeter flussnahe Wege in Grün- und Parkanlagen müssen wieder hergerichtet werden. In Opladen und Quettingen, in Schlebusch und Wiesdorf. Längs der Wupperwiesen hat die Stadt im November damit angefangen. Bevor die Deckschichten auf den wassergebundenen Wegen erneuert werden können, müssen die Trag- oder Unterschichten repariert werden.

Dafür hat die Stadt einen Wegebauer beauftragt, der mit seinen Maschinen vorhandene Reste der Tragschichten zu einem neuen Untergrund zerkleinert - mit Fräse und Schredder. Das ist dann die Basis für den Neuaufbau. Weil dabei kleine Steinchen mit großer Wucht weit weg geschleudert werden können, wird die jeweilige Baustelle abgesperrt. 

Vorhandenes nutzen - nicht Neues kaufen: Das Verfahren ist umweltfreundlicher, weil Transportwege wegfallen. Es spart auch Geld. Es kostet etwa 22 Euro pro Quadratmeter anstatt rund 43 Euro bei der herkömmlichen Ausführung.

Alle Arbeiten, also inklusive Deckschicht, sollen rund sechs Monate dauern. Weil man für den Einbau der Deckschicht trockenes Wetter braucht, kann es auch länger dauern. Doch auch nur mit einer neuen Unterschicht, die jetzt hergestellt wird, sind die Wege wieder verkehrssicher und können genutzt werden.

Repariert werden Wegedecken in folgenden Grün- und Parkanlagen:

  • in Opladen und Quettingen:
    Bereich Rehbockanlage
    Verbindungsweg Brückenstrasse-Kastanienallee
    Wanderweg entlang der Wupper ab Parkplatz Düsseldorfer Str.- Bahnunterführung
    Weg entlang der Kleingarten-Anlage Ruhlach und Parkplatz
    Bolzplatz Theodor Heuss Realschule
    Fußweg beidseitig der Wiembachallee
    Teilbereiche Grünzug Quettinger Feld
  • in Schlebusch und Wiesdorf:
    Wuppermann-Park Ost
    Grünzug Hammerweg
    Fußwege entlang der Dhünn ab Stadion bis Mülheimer Straße
    Fußweg Neulandpark
    Fußwege Innovationspark
    Parkplatz Ophovener Mühlenbachtal

Gesamtkosten: rund 600 000 Euro

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Der Traktor zieht die Maschine, die den Untergrund neu aufbereitet, fräst und schreddert.
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