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Mobilität
Befragung zur Mobilität

Mobilitäts-Befragung 2016

Mehr als 1 500 Befragte

Wie sind die Leverkusener mobil unterwegs? Darum ging es bei der Haushaltsbefragung 2016 zum Mobilitätsverhalten. Die Stadt befragte tausende zufällig ausgewählte Haushalte. Knapp 800 Haushalte mit mehr als 1500 Personen nahmen teil. Das entspricht rund einem Prozent der Bevölkerung und ist repräsentativ. Zentrale Ergebnisse der Befragung:

Auto hat "die Nase vorn"

  • Das Auto liegt an erster Stelle aller Verkehrsmittel. 86 Prozent der befragten Haushalte besitzen einen PKW, 82 Prozent ein Fahrrad und 27 Prozent eine ÖPNV-Zeitkarte. Damit liegt Leverkusen beim Auto im bundesweiten Trend, das Rad schneidet schlechter ab, der Anteil der ÖPNV-Zeitkarten ist vergleichsweise hoch. Gleiches gilt auch für den Anteil an E-Bikes (13 Prozent).

  • Dementsprechend hat das Auto auch bei der Nutzung als Verkehrsmittel an einem normalen Werktag "die Nase vorn". 56 Prozent der Menschen nutzen es. Zu Fuß, per Rad ober Bus/Bahn sind rund 15 Prozent unterwegs.

  • Auch bei Strecken ab zwei Kilometern ist das Auto das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel. An der Stelle erkennen die Planer "Verlagerungspotential", vor allem zum Fahrrad hin. 

  • Neue Angebote: Carsharing stößt auf grundsätzliches Interesse bei den Befragten.     

"Luft nach oben": Fahrrad auf kurzen Strecken

  • Leicht unterdurchschnittlich ist Leverkusen in punkto Fahrradbesitz. Dafür ist der Anteil an E-Bikes/Pedelec mit 13 Prozent recht hoch. Das bietet neue Möglichkeiten, mehr Menschen fürs Radfahren zu gewinnen.

  • Bei Wegstrecken von fünf bis zu zehn Kilometern hat das Rad noch "Luft nach oben".
  • Neue Angebote: Leihfahrräder stießen auf grundsätzliches Interesse bei den Befragten.
  • Wesentliche Kritikpunkte: Verkehrssicherheit, Anzahl der Abstellanlagen

Busangebot: vergleichsweise hoch zufrieden

  • Im Vergleich zu anderen Städten haben die Leverkusener mit 27 Prozent der Befragten viele Zeitkarten für Bus/Bahn.

  • Vergleichsweise hoch zufrieden wird das Busangebot bewertet. Das gilt für die Häufigkeit der Fahrten (Taktung), Pünktlichkeit, Sauberkeit und subjektive Sicherheit.

  • Kritikpunkte: Höhe der Fahrpreise, bei der Bahn zusätzlich: Mängel bei Pünktlichkeit und Tarifstruktur 

Ergebnisse

Das Planungsbüro „Planersocietät“ aus Dortmund war von der Stadt mit der Untersuchung beauftragt. Eine Kurzfassung sowie die Präsentation der Ergebnisse sind auf dieser Seite unter "Info" abrufbar.

Der Endbericht ist unter www.lev-mobil.de abrufbar.

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